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Ali Yerlikaya äußert sich zur mit Spannung erwarteten Führerscheinamnestie!

Innenminister Ali Yerlikaya hat sich zu den Forderungen nach einer Führerscheinamnestie geäußert.

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Ali Yerlikaya äußert sich zur mit Spannung erwarteten Führerscheinamnestie!

Während die in letzter Zeit aufgekommenen Forderungen nach einer Führerscheinamnestie weiterhin ein Thema sind, hat sich nun Innenminister Ali Yerlikaya dazu geäußert.

Yerlikaya betonte, dass eine Führerscheinamnestie nicht auf der Tagesordnung stehe und erklärte: „Zum Stand vom 19. April 2025 liegt die Zahl der Fahrer, deren Führerschein vorübergehend eingezogen wurde und die ihn noch nicht zurückerhalten haben, bei 689.946“ fügte er hinzu.

Die Erklärung, die Yerlikaya über seinen X-Account abgab, lautet wie folgt:

„Ich möchte eines ganz klar und deutlich zum Ausdruck bringen: Das Thema 'Führerscheinamnestie' steht absolut nicht auf unserer Tagesordnung. Zum Stand vom 19. April 2025 liegt die Zahl der Fahrer, deren Führerschein vorübergehend eingezogen wurde und die ihn noch nicht zurückerhalten haben, bei 689.946. Warum wurden die Führerscheine dieser Fahrer vorübergehend eingezogen?

Und zwar deshalb, weil:

bei 499.088 Fahrern der Führerschein eingezogen wurde,

weil sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefahren sind,

oder weil sie einen Alkoholtest verweigert haben;

bei 28.461 Fahrern der Führerschein eingezogen wurde,

weil sie innerhalb eines Jahres 100 Strafpunkte erreicht haben,

weil sie innerhalb eines Jahres fünfmal die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten haben,

weil sie dreimal bei Rot über die Ampel gefahren sind,

weil sie gedriftet sind und

weil sie gesetzwidrige Blaulichtanlagen installiert hatten;

bei 162.397 Fahrern der Führerschein hingegen,

aufgrund gerichtlicher Verfahren (Beteiligung an Verkehrsunfällen mit Todesfolge oder Verletzungen, gesundheitliche Gründe usw.) vorübergehend eingezogen wurde.

Hinter jeder Maßnahme, die heute dazu führt, dass Führerscheine vorübergehend eingezogen werden, steht eine sehr klare Realität. Und diese lautet:

Schwere Verstöße, die die Verkehrssicherheit missachten. Ernsthafte Verantwortungslosigkeit, die zu Verlusten an Menschenleben und Eigentum führen kann.

Unser Anliegen ist es nicht, Strafen zu verhängen, sondern Unfälle zu verhindern und zu vermeiden, dass Familien zerstört werden.

Die von uns ergriffenen Maßnahmen dienen dazu, Ruhe und Sicherheit auf unseren Straßen zu gewährleisten und Leben zu schützen.

Jede Kontrolle, die wir durchführen, und jede Vorsichtsmaßnahme, die wir treffen, dient dazu, die Tränen einer Mutter zu trocknen und zu verhindern, dass ein Kind zum Waisen wird.

Und deshalb werden wir von unserer kompromisslosen Haltung gegenüber denjenigen, die gegen die Regeln verstoßen, niemals abrücken.“ 



Nachrichtenquelle: 12punto

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