Aufnahmen des bewaffneten Angriffs auf eine Schule in Şanlıurfa aufgetaucht: Täter hatte in sozialen Medien gedroht
Bei einem bewaffneten Angriff auf eine Schule im Landkreis Siverek in Şanlıurfa wurden 16 Personen verletzt. Es stellte sich heraus, dass der Angreifer, ein ehemaliger Schüler der Einrichtung, vor der Tat drohende Beiträge in den sozialen Medien veröffentlicht hatte.
Ein bewaffneter Angriff auf eine Schule im Landkreis Siverek in der Provinz Şanlıurfa hat für Panik gesorgt. Ein 19-Jähriger betrat die Ahmet-Koyuncu-Berufsschule im Stadtviertel Hasan Çelebi und eröffnete mit einer Schrotflinte das Feuer. Bei dem Angriff wurden 4 Lehrer, 1 Polizist, 1 Kantinenbetreiber und 10 Schüler verletzt.

Der Vorfall wurde von den Überwachungskameras der Schule aufgezeichnet. Die Bilder zeigen, wie der Angreifer mit der Waffe die Schule betritt, durch die Flure läuft und wie die Schüler in Panik flüchten.

MIT DER WAFFE DURCH DIE FLURE
Es wurde aufgezeichnet, wie der Angreifer mit der Schrotflinte durch das Schulgebäude lief und wahllos das Feuer eröffnete. Die Verletzten wurden von den alarmierten Rettungskräften in das staatliche Krankenhaus von Siverek gebracht und dort medizinisch versorgt.

IDENTIFIZIERT ALS EHEMALIGER SCHÜLER
In einer Erklärung des Innenministeriums wurde mitgeteilt, dass der Täter 2007 geboren wurde und ein ehemaliger Schüler der Schule war. In der Erklärung hieß es:
"Heute Morgen wurde in der Ahmet-Koyuncu-Berufsschule im Landkreis Siverek in der Provinz Şanlıurfa ein bewaffneter Angriff durch den 2007 geborenen Ö.K., einen ehemaligen Schüler der Schule, verübt.
Nach ersten Erkenntnissen wurden bei dem Angriff 10 Schüler, 4 Lehrer, 1 Polizist und 1 Kantinenbetreiber verletzt; unsere Verletzten wurden im staatlichen Krankenhaus von Siverek in Behandlung genommen."
MIT DERSELBEN WAFFE SELBSTGETÖTET
In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass der Angreifer nach der Tat mit derselben Waffe Suizid beging.
"MIT DERSELBEN WAFFE SELBSTGETÖTET"
"Die Person, die den Angriff mit einer Schrotflinte ausführte, hat nach der Tat mit derselben Waffe Suizid begangen.
Unsere Sicherheitsbehörden haben eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet; über weitere Entwicklungen wird die Öffentlichkeit informiert werden.
Wir wünschen unseren verletzten Mitbürgern eine baldige Genesung.
Dies wird der Öffentlichkeit respektvoll mitgeteilt."
DROHBEITRÄGE AUFGETAUCHT
Unterdessen wurde bekannt, dass der Angreifer vor dem Vorfall drohende Nachrichten in den sozialen Medien geteilt hatte. Diese Beiträge werfen die Frage auf, ob der Angriff möglicherweise im Voraus geplant war.

Nachrichtenquelle: İHA
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