Aussagen der Candan-Schwestern enthüllt: Sie waren für 10.000 Lira Werbegesichter
Die Schwestern Nihal und Bahar Candan wurden kürzlich festgenommen. In ihren Aussagen vor der Staatsanwaltschaft kam heraus, dass sie für 10.000 Lira als Werbegesichter fungierten.
Nihal und Bahar Candan, die Aussagen der Schwestern vor der Staatsanwaltschaft liegen Kanal D Haber vor.
Bahar Candan gab an, dass sie gemeinsam mit ihrer Schwester für 10.000 TL als Werbegesichter an den Abendessen teilgenommen habe, bei denen die Opfer von der Bande überzeugt wurden. Sie behauptete, nichts von den Straftaten gewusst zu haben, die an den Tischen begangen wurden.
"DAS IST PHOTOSHOP"
Bahar Candan wies die Vorwürfe zurück, sie und ihre Schwester Nihal Candan seien die Geldtresore für die Schaufenster der kriminellen Organisation gewesen. Zu den Fotos von Geldkoffern und Hubschraubern, die sie auf ihrem Social-Media-Account geteilt hatte, sagte sie: „Das ist Photoshop“.
Bahar Candan verteidigte sich mit den Worten: „Ich führe kein luxuriöses Leben“. Sie sagte, ihr Idol seien reiche Menschen, sie versuche wie eine Reiche zu wirken und dieses Verhalten mache sie sehr, sehr glücklich.
„NACHDEM MEINE SCHWESTER SICH GETRENNT HATTE, BEGANN ER, MICH ZU KONTAKTIEREN“
Auf die Frage nach ihrer Verbindung zum Bandenchef Onur Apaydın antwortete Bahar Candan: „Ich kannte ihn unter dem Namen Kaan, doch das war gelogen, sein echter Name ist Onur Apaydın. Er war der Freund meiner Schwester, ihre Beziehung dauerte ein Jahr, danach begann er, mich zu kontaktieren, wir waren auch zusammen essen. Ich wünschte, ich hätte ihn nie kennengelernt“, so ihre Verteidigung.
Nihal Candan gab eine ähnliche Aussage wie ihre Schwester ab. Sie wies die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück und erklärte, der Bandenchef Onur Apaydın, mit dem sie liiert war, habe sie getäuscht.
Nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft wurden Bahar und Nihal Candan sowie ein weiterer Verdächtiger dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert. Nachdem Nihal Candan den Gerichtssaal verlassen hatte, weinte sie auf dem Flur des Justizgebäudes bitterlich und rief: „Ich will nicht ins Gefängnis, bitte.“
Bahar Candan rief während ihres Abtransports ins Gefängnis: „Die wahren Schuldigen sind da draußen, auf meinem Konto ist kein Geld.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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