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Ausweispflicht für soziale Medien kommt

Justizminister Akın Gürlek äußerte sich zu den laufenden gesetzlichen Regulierungsarbeiten für soziale Medien. In seinem ersten Interview nach Amtsantritt erklärte Gürlek, dass eine Identitätsprüfung in sozialen Netzwerken zur Pflicht werden soll.

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Ausweispflicht für soziale Medien kommt

Minister Gürlek kündigte an, dass im Rahmen der Gesetzesvorbereitung für soziale Medien eine Identitätsprüfung verpflichtend eingeführt werden soll. Sollte die Regelung in Kraft treten, wird es nicht mehr möglich sein, Beiträge über anonyme Konten oder Profile aus dem Ausland zu veröffentlichen.

Gürlek wies darauf hin, dass in sozialen Medien eine erhebliche Informationsverschmutzung herrsche, und argumentierte, dass durch die Diskussion von Gerichtsverfahren auf diesen Plattformen ein falsches öffentliches Bild erzeugt werde.

„Gerichtsverfahren werden in sozialen Medien geführt“

Gürlek erklärte: „In den sozialen Medien gibt es leider sehr viel Informationsverschmutzung. Gerichtsverfahren werden in den sozialen Medien geführt, Urteile werden dort gefällt. Unsere Richter- und Staatsanwaltskollegen werden gelyncht. Dabei entscheidet ein Richter auf der Grundlage der Beweise in der Akte.“

Gürlek machte auf die Versuche aufmerksam, Justizangehörige gezielt ins Visier zu nehmen und zu diskreditieren, und betonte, dass dieser Zustand inakzeptabel sei.

Identitätsprüfung wird verpflichtend

Bezüglich der in Vorbereitung befindlichen Regelung sagte Gürlek: „Wenn eine Person in den sozialen Medien einen Kommentar abgeben oder Inhalte veröffentlichen möchte, muss ihre Identität zweifelsfrei feststehen. Dies wird mit gefälschten Konten oder Fake-Accounts aus dem Ausland nicht mehr möglich sein.“

Es wurde bekannt, dass im Rahmen der neuen Regelung geplant ist, nicht verifizierten Konten das Kommentieren oder Veröffentlichen von Inhalten zu untersagen. Gürlek betonte, dass für Nutzer mit offengelegter Identität auch die rechtliche Verantwortung unmittelbar greifen werde.

Der Justizminister unterstrich die Bedeutung der Gesetzesarbeit für soziale Medien und erklärte, dass die Regelung darauf abziele, Manipulationen zu verhindern, die darauf ausgerichtet sind, Gerichtsverfahren zu beeinflussen.


Nachrichtenquelle: 12punto

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