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Autobesitzer in der Türkei bereuen ihren Kauf: Jährliche Kosten übersteigen 150.000 TL

Die jährlichen Kosten für ein Auto in der Türkei, einschließlich Versicherung, Wartung, Kraftstoff und Steuern, haben die Marke von 150.000 Lira überschritten. Viele Menschen verkaufen aufgrund der exorbitanten Ausgaben ihre Fahrzeuge und wenden sich alternativen Transportmöglichkeiten zu.

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Autobesitzer in der Türkei bereuen ihren Kauf: Jährliche Kosten übersteigen 150.000 TL

In der Türkei ist der Besitz eines Autos, insbesondere für die Mittelschicht, zu einer finanziellen Belastung geworden, die kaum noch tragbar ist. Angesichts steigender Kraftstoffpreise, Versicherungs- und Wartungskosten sowie der Kfz-Steuer übersteigen die jährlichen Betriebskosten eines Pkw mittlerweile 150.000 Lira. Diese hohen Kosten haben viele Autobesitzer dazu veranlasst, sich nach alternativen Transportmethoden umzusehen.

WIE HOCH SIND DIE JÄHRLICHEN FAHRZEUGKOSTEN?

Die Ausgaben, mit denen Autobesitzer konfrontiert sind, gliedern sich wie folgt:

Kraftstoff: 42.000 TL – 65.000 TL

Kfz-Haftpflichtversicherung: 8.000 TL – 20.000 TL

Kaskoversicherung: 10.000 TL – 30.000 TL

Parkgebühren: 12.000 TL – 36.000 TL

Regelmäßige Wartung: 8.000 TL – 20.000 TL

MTV (Kfz-Steuer): 5.000 TL – 15.000 TL

Zusätzliche Kosten: Brücken-/Autobahngebühren, Reifenwechsel, Strafzettel

All diese Posten führen dazu, dass ein durchschnittlicher Autobesitzer jährlich mehr als 150.000 Lira aus eigener Tasche zahlen muss.

AUTOBESITZER MIT MITTLEREM EINKOMMEN VERKAUFEN IHRE FAHRZEUGE

Während die Kosten für Bürger mit hohem Einkommen noch überschaubar sein mögen, liegt das eigentliche Problem bei der Mittelschicht. Insbesondere in den Großstädten haben viele Familien begonnen, ihre Zweitwagen zu verkaufen. Einige Familien nehmen sogar in Kauf, ganz auf ein Auto zu verzichten. In Autohäusern wird berichtet, dass die Zahl der Personen, die ihre Fahrzeuge aufgrund der steigenden Kosten zum Verkauf anbieten, deutlich zugenommen hat.

AUTOBESITZ WIRD ZUM LUXUS

Während der Autobesitz zu einem Luxusgut geworden ist, unterliegen auch die Transportgewohnheiten einem grundlegenden Wandel. Anstelle von „Besitz“ rückt das Konzept der „Nutzung bei Bedarf“ in den Vordergrund, während die Bürger auf alternative Transportmittel umsteigen.

Viele Menschen, die den exorbitanten Kosten eines Autos entgehen wollen, wenden sich alternativen Verkehrsmitteln zu.


Nachrichtenquelle: 12punto