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Behauptung in israelischen Medien: 'Hamas-Führung nach Türkiye umgezogen'

Es wurde behauptet, dass die Hamas-Führung, die Katar verlassen hat, nach Türkiye umgezogen sei. Eine Quelle, die gegenüber israelischen Medien sprach, erklärte, dass es keine Möglichkeit einer Vermittlung durch Türkiye bei den Verhandlungen gebe.

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Behauptung in israelischen Medien: 'Hamas-Führung nach Türkiye umgezogen'

Katar hat mitgeteilt, dass es seine Vermittlerrolle bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas ausgesetzt hat. Nach dieser Entwicklung brachte die israelische Presse eine brisante Behauptung auf die Tagesordnung.

Dem Bericht des israelischen staatlichen Fernsehsenders KAN zufolge wurde behauptet, dass hochrangige Hamas-Funktionäre vor Kurzem von Katar nach Türkiye umgezogen seien.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass diese Entwicklung 'dramatische' Folgen für die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Israel und der Hamas haben könnte, die unter der Vermittlung der USA, Katars und Ägyptens geführt werden.

ERKLÄRUNG VON ARABISCHEN DIPLOMATEN

Ein arabischer Diplomat, der gegenüber der Times of Israel sprach, erklärte hingegen, dass die Hamas-Führung im Ausland ohnehin den Großteil ihrer Zeit in Türkiye verbringe, wenn sie keine Treffen in Katar abhalte.

Nach den besagten Behauptungen gab es auch eine inoffizielle Stellungnahme aus Tel Aviv zu diesem Thema. Israelische Quellen, die gegenüber der Jerusalem Post sprachen, erklärten, dass es keine Möglichkeit gebe, dass Türkiye bei den Verhandlungen mit der Hamas vermittle. Die israelische Quelle, die sich gegenüber der Zeitung äußerte, sagte: "Ich weiß nichts von einer Beteiligung der Türkei und ich glaube auch nicht, dass dies möglich ist."

QUELLEN IM AUSSENMINISTERIUM: KEINE NEUE ROLLE

Vor dem Besuch des Emirs von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, in Türkiye in den vergangenen Tagen teilten Quellen des Außenministeriums mit, dass es keine neuen Entwicklungen bezüglich einer Beteiligung der Türkei an den Waffenstillstandsverhandlungen gebe. Die Quellen, die sagten: "Es gibt keine neue Rolle oder Situation", erklärten, dass die notwendigen Botschaften bezüglich der Verhandlungen bereits zuvor übermittelt worden seien. 

WAS WAR PASSIERT?

Nachdem die USA die Ablehnung des letzten Vorschlags für einen Waffenstillstand und einen Geiselaustausch durch die Hamas kritisiert hatten, wurde behauptet, dass die USA Katar mitgeteilt hätten, dass die Präsenz der Hamas in der Hauptstadt Doha nicht länger akzeptabel sei. Ein hochrangiger Regierungsbeamter, der unter der Bedingung der Anonymität gegenüber Reuters sprach, sagte: "Nachdem sie wiederholt Angebote zur Freilassung der Geiseln abgelehnt haben, sind ihre (Hamas-)Führer in der Hauptstadt eines amerikanischen Partners nicht mehr willkommen."

Hamas-Funktionäre hingegen hatten erklärt, dass Katar die Hamas-Führung nicht darüber informiert habe, dass sie im Land 'nicht mehr willkommen' seien.

Nach den besagten Berichten kündigte das katarische Außenministerium an, dass die Vermittlungsbemühungen in Gaza ausgesetzt seien, bis die Parteien 'Wille und Ernsthaftigkeit' zeigten, die Verhandlungen fortzusetzen.

Der Sprecher des Ministeriums, Majed Al-Ansari, erklärte zudem, dass die Berichte über das politische Büro der Hamas in Doha nicht korrekt seien, und betonte, dass der Zweck des Büros in Katar darin bestehe, als Kommunikationskanal zwischen den betroffenen Parteien zu fungieren.


Nachrichtenquelle: 12punto

Außenministerium Hamas Türkei