Behauptung: Weitere Ermittlungserlaubnis gegen Mansur Yavaş erteilt! Erste Stellungnahme der Stadtverwaltung Ankara
Es wurde behauptet, dass das Innenministerium eine neue Ermittlungserlaubnis gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, und 11 städtische Mitarbeiter erteilt hat. Grund dafür sei der Vorwurf der Erlangung eines unrechtmäßigen Vorteils in Höhe von rund 40 Millionen TL. Die Stadtverwaltung Ankara wies diese Behauptungen zurück.
Das Innenministerium hat erneut die Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, sowie insgesamt 11 städtische Bedienstete genehmigt.
Wie die regierungsnahe Zeitung Sabah berichtet, wurde das besagte Ermittlungsverfahren aufgrund des Vorwurfs eines öffentlichen Schadens in Höhe von rund 40 Millionen TL sowie der Erlangung eines unrechtmäßigen Vorteils in gleicher Höhe eingeleitet.
Es wird behauptet, dass sich die Ermittlungen auf die Ausschreibung für das „Bauprojekt für Kunstbauten der Alternativstraße“ für die Etimesgut İstasyon Caddesi in Ankara beziehen.
Die Stadtverwaltung Ankara (ABB) gab eine schriftliche Stellungnahme zu den Behauptungen ab, wonach Ermittlungen gegen Mansur Yavaş und städtische Bürokraten eingeleitet worden seien.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der Stadtverwaltung bisher keine offizielle Zustellung oder Mitteilung zu den betreffenden Berichten vorliege.
ANTWORT DER STADTVERWALTUNG ANKARA AUF DIE BEHAUPTUNGEN
In der von der Stadtverwaltung veröffentlichten Erklärung heißt es:
„Den Berichten in der regierungsnahen Presse zufolge wurde bekannt gegeben, dass Ermittlungen gegen Bürokraten der Stadtverwaltung Ankara und Mansur Yavaş eingeleitet wurden. Es liegt uns jedoch keine offizielle Mitteilung zu diesem Thema vor. Der im Bericht thematisierte Vorgang ist nicht neu. Bei der betreffenden Akte handelt es sich um einen technischen und rechtlichen Prozess, der seit 2022 andauert und sich derzeit noch im Schiedsverfahren befindet. Daher gibt es weder eine rechtskräftige gerichtliche Entscheidung noch ein endgültiges Urteil bezüglich eines öffentlichen Schadens.
Einen laufenden Prozess so darzustellen, als sei er abgeschlossen und rechtskräftig, ist ein klarer Versuch, die öffentliche Meinung durch Manipulation zu beeinflussen. Sollten uns diesbezüglich offizielle Dokumente zugehen, wird die Öffentlichkeit transparent informiert.“
BEREITS FRÜHER WURDE ERMITTLUNGSERLAUBNIS ERTEILT
Unterdessen hatte das Innenministerium bereits zuvor eine Ermittlungserlaubnis gegen Mansur Yavaş erteilt, mit dem Vorwurf, dass „Fahrzeuge der Stadtverwaltung Ankara bei der Kundgebung in Karabük während der Parlamentswahlen im Mai 2023 eingesetzt wurden“.
Nachrichtenquelle: 12punto
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