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Beinahe-Katastrophe am Bosporus: Gehört diese Villa Müge Anlı?

Ein Containerschiff, das im Bosporus einen Ruderschaden erlitt und direkt vor einer Villa an der Küste von Yeniköy auf Grund lief, sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen. Dabei kamen Gerüchte auf, ob die betroffene Villa der Moderatorin Müge Anlı gehört.

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Beinahe-Katastrophe am Bosporus: Gehört diese Villa Müge Anlı?

Die gefährlichen Momente, die sich mitten in der Nacht im Bosporus abspielten, sorgten für Angst und Neugier: Das 147 Meter lange, unter türkischer Flagge fahrende Containerschiff namens "KAPPA" geriet vor Sarıyer Yeniköy aufgrund eines Defekts an der Ruderanlage außer Kontrolle. Das Schiff, das von der starken Strömung mitgerissen wurde, lief nur wenige Meter vor einer direkt am Wasser gelegenen Villa auf Grund, wodurch eine Katastrophe verhindert wurde. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde der Schiffsverkehr im Bosporus in beide Richtungen eingestellt.

Das Ausmaß und die Vorgeschichte des Defekts erregten Aufmerksamkeit. Es ist bekannt, dass das Schiff namens KAPPA, das auf dem Weg von Istanbul nach İzmit war, bereits im Jahr 2024 ein ähnliches Problem hatte und vor Kandilli einen Maschinenschaden erlitt. Dass dieses Schiff, das bereits damals den Schiffsverkehr gefährdete, bei einer Bosporus-Passage erneut die Kontrolle verlor, löste neue Diskussionen über die Sicherheitskontrollen aus.

Die nach dem Vorfall in den sozialen Medien schnell verbreiteten Behauptungen weckten das Interesse der Öffentlichkeit. Viele Nutzer begannen zu behaupten, dass die Villa in Yeniköy, die nur knapp vor einer Kollision mit dem auf Grund gelaufenen Schiff bewahrt wurde, der durch ihre Fernsehsendungen bekannten Moderatorin und Journalistin Müge Anlı gehöre. Während Anwohner der Region und Nutzer sozialer Medien über diese Behauptungen diskutieren, gab es von Anlı oder ihrem Umfeld bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Thema.

Die Generaldirektion für Küstensicherheit, die in den späten Nachtstunden aktiv wurde, entsandte die Schlepper KURTARMA-5 und KURTARMA-6 in das Gebiet. Nach etwa 6 Stunden Rettungsarbeiten und technischen Untersuchungen wurde das Schiff von der Stelle freigeschleppt und sicher vor Yeşilköy gebracht. Die Behörden für Küstensicherheit teilten mit, dass der Schiffsverkehr im Bosporus nach dem Einsatz wieder freigegeben wurde.


Nachrichtenquelle: 12punto

Bosporus