Botschaft von Devlet Bahçeli zur Al-Aqsa-Moschee
MHP-Parteivorsitzender Devlet Bahçeli hat eine Erklärung zur Al-Aqsa-Moschee abgegeben, die seit 15 Tagen geschlossen gehalten wird.
Der Vorsitzende der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, hat sich zur Schließung der Al-Aqsa-Moschee, der ersten Qibla, geäußert. Bahçeli erklärte: „Die Trauer um unsere erste Qibla, die Al-Aqsa-Moschee, die seit fünfzehn Tagen geschlossen gehalten wird, ist ein Schmerz im Herzen von uns allen, von jedem, der sich als Muslim bezeichnet. Dieses Unrecht muss unbedingt ein Ende finden.“
Hier ist die vollständige Erklärung von Bahçeli:
Während wir uns einerseits dem Ende des Ramadan-i Sharif, dem Sultan der elf Monate, nähern, erleben wir andererseits die – wenn auch bittere – spirituelle Schönheit, die Nacht der Bestimmung (Laylat al-Qadr) zu begehen, von der im Heiligen Koran verkündet wird, dass sie besser ist als tausend Monate.
Wir sind betrübt, weil der Frieden und die Ruhe des Ramadan-Monats leider an allen Fronten verletzt wurden und die anhaltenden Kriege und Konflikte mit hohem Gewaltpotenzial die islamische Welt schwer erschüttert und verwundet haben.
Leider sind die tiefen Risse im Geist der Einheit, Eintracht und Solidarität, deren Manifestation wir uns in Übereinstimmung mit unseren Glaubensmaßstäben wünschen und erhoffen, sowie die daraus resultierenden zahlreichen Probleme schrittweise eingetreten.
Während wir eigentlich einen von Andacht und Frieden erfüllten Ramadan-Monat erleben sollten, haben umherfliegende Raketen, ins Visier genommene unschuldige Menschen, zerstörte strategische Infrastrukturen, geopolitische Spannungen, die ständig die Messlatte höher legen, und ein in allen Teilen beschädigtes kulturelles Erbe unsere Glaubensbrüder im Besonderen und die Souveränitätsrechte der islamischen Länder im Allgemeinen als Geisel genommen.
Es ist notwendig, in unserer Nacht der Bestimmung, in der wir glauben, dass bis zum Morgengrauen Frieden herrschen wird, mit einem aufrichtigen und ehrlichen Gewissen zu hinterfragen, warum Schmerz, Völkermord und Kriege in der islamischen Geografie beheimatet sind, und einen moralischen und konsequenten Mechanismus zur Selbstkritik in Gang zu setzen.
Wir dürfen niemals vergessen, dass solange wir im Inneren zerstritten sind und solange die Saat der Zwietracht unter uns gedeiht, jede Art von übergriffigem Eingriff von außen erfolgen wird.
Dass die aus zionistisch-imperialistischen Quellen stammende Kriegs- und Mordmaschine ständig muslimisches Blut vergießt und darüber hinaus die islamische Geografie in eine Arena für Krieg und Konflikte verwandelt, ist nicht nur ein abscheulicher und niederschmetternder Teufelskreis, sondern auch ein Beispiel für eine unerträgliche, einseitige Grausamkeit.
Es ist offensichtlich, dass unsere Existenz und unsere lebenswichtigen Interessen schrittweise mit Füßen getreten werden, wenn wir unsere Religionsfreiheit und unsere historischen Rechte als Menschen in diesem Stadium nicht verteidigen oder nicht verteidigen können.
Der Horizont von Ankara und Teheran blickt in dieselbe Richtung. Das Schicksal von Ankara mit Bagdad und Damaskus sowie von Jerusalem mit Gaza vereint sich auf demselben gemeinsamen Nenner.
Die Trauer um unsere erste Qibla, die Al-Aqsa-Moschee, die seit fünfzehn Tagen geschlossen gehalten wird, ist ein Schmerz im Herzen von uns allen, von jedem, der sich als Muslim bezeichnet.
Dieses Unrecht muss unbedingt ein Ende finden.
Mein Wunsch ist es, dass wir uns durch die Vervollständigung des Geistes der Brüderlichkeit sammeln und ordnen, ohne in die dunklen Korridore zionistisch-imperialistischer Komplotte zu fallen, und die Albtraumwolken, die unser Sichtfeld verdecken, mit der Würde und dem Ansehen unseres Glaubens vertreiben.
In unserer heutigen Nacht der Bestimmung, von der ich hoffe, dass wir ihren Wert und ihre Bedeutung gebührend würdigen, ist es eine historische Verantwortung, in uns zu gehen, mit einem reinen Gewissen zu diagnostizieren, wo Fehler gemacht wurden, wo Lücken entstanden sind und wo Schwächen zutage getreten sind, und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Ich gratuliere der edlen türkischen Nation, der türkisch-islamischen Welt und all unseren geschätzten Bürgern im In- und Ausland zur gesegneten Nacht der Bestimmung und wünsche aufrichtig, dass wir uns im Schmelztiegel unserer Gebete und gemeinsamen Ziele vereinen.
Ich wünsche eine gesegnete Nacht der Bestimmung.
Ich bete darum, dass Gott der Allmächtige der türkischen Nation und unseren Brüdern, die in unseren Herzens- und Kulturgeografien für ein würdevolles Leben kämpfen, beisteht und ihnen hilft.
Nachrichtenquelle: 12punto
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