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CHP entsendet Delegation nach Kahramanmaraş: Özgür Özel fordert Regierung nach Schulangriffen zum Handeln auf

In einer Stellungnahme zu dem Schulangriff in Kahramanmaraş, bei dem 4 Menschen ihr Leben verloren und 20 weitere verletzt wurden, erklärte CHP-Chef Özgür Özel: „An dem Punkt, an dem wir heute stehen, sehen wir deutlich, dass die Gewalt an Schulen nicht mehr mit Einzelfällen erklärt werden kann. Dieses Thema hat sich zu einer wachsenden und sich vertiefenden Sicherheitslücke entwickelt. Die lückenlose Kontrolle der Ein- und Ausgänge an Schulen, die Erhöhung der Anzahl des Sicherheitspersonals, die Stärkung der Kamerasysteme, die Verstärkung der Polizeistreifen im Schulumfeld und die Bereithaltung von Notfallplänen sind nun eine zwingende Notwendigkeit.“

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CHP entsendet Delegation nach Kahramanmaraş: Özgür Özel fordert Regierung nach Schulangriffen zum Handeln auf

In einer Mittelschule in Kahramanmaraş kam es zu einem bewaffneten Angriff. Der Vorfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr in der Ayser-Çalık-Mittelschule im Bezirk Onikişubat.

Der Gouverneur von Kahramanmaraş, Mükerrem Ünlüer, gab bekannt, dass bei dem Angriff 4 Menschen ums Leben kamen und 20 weitere verletzt wurden. Es wurde mitgeteilt, dass bei 4 der Verletzten Lebensgefahr besteht.

Der Täter wurde als der 8.-Klässler İsa Aras Mersinli identifiziert. Gouverneur Ünlüer erklärte, dass der Schüler zwei verschiedene Klassenräume betreten und das Feuer eröffnet habe.

VATER DES TÄTERS IN GEWAHRSAM

Während die Ermittlungen zu dem Vorfall, für den eine Nachrichtensperre verhängt wurde, andauern, wurde berichtet, dass der Vater des Täters, der ehemalige Polizeibeamte Uğur Mersinli, in Gewahrsam genommen wurde.

STELLUNGNAHME VON ÖZGÜR ÖZEL

CHP-Parteivorsitzender Özgür Özel wies in seiner Erklärung zu dem Angriff in Kahramanmaraş auf den Fall der Lehrerin Fatma hin, die in Istanbul von ihrem Schüler getötet wurde, sowie auf den Schulangriff in Şanlıurfa und betonte, dass die zunehmende Gewalt in Bildungseinrichtungen nicht mehr als Einzelfälle betrachtet werden könne.

„WIR HABEN EINE 4-KÖPFIGE DELEGATION BEAUFTRAGT“

Özel teilte mit, dass nach dem Vorfall eine 4-köpfige Delegation der CHP nach Kahramanmaraş entsandt wurde, um sowohl Solidarität mit den Familien zu zeigen als auch den Vorfall vor Ort zu untersuchen. Er betonte, dass die Gewährleistung der Sicherheit an Schulen eine grundlegende Verantwortung des Staates sei, und forderte eine Verschärfung der Einlasskontrollen, eine Aufstockung des Sicherheitspersonals, die Verbesserung der Kamerasysteme sowie verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld der Schulen.

Darüber hinaus wiederholte Özel seinen früheren Vorschlag, nicht ernannte Unteroffiziere als Sicherheitspersonal an Schulen einzusetzen, und merkte an, dass die derzeitigen Versäumnisse inakzeptabel seien.

Die Erklärung von Özel lautet wie folgt:

„Zuerst haben wir in Istanbul unsere Lehrerin Fatma durch den Angriff ihres Schülers verloren.

Gestern wurden bei einem bewaffneten Angriff auf eine Schule in Şanlıurfa 16 unserer Mitmenschen verletzt.

Heute hat uns die Nachricht aus Kahramanmaraş erneut tief getroffen.

Wir wünschen den verstorbenen Bürgern Gottes Gnade und sprechen ihren Familien, Angehörigen und unserer Nation unser Beileid aus. Wir wünschen unseren Verletzten eine baldige Genesung.

Sobald wir von dem Vorfall erfuhren, haben wir eine 4-köpfige Delegation unserer Partei nach Kahramanmaraş entsandt. Unsere Freunde werden sowohl den Schmerz teilen, sich um die Bedürfnisse der Familien kümmern als auch alle Aspekte des Vorfalls vor Ort untersuchen.

Als Lehrerin Fatma noch lebte, rief sie: ‚Wir haben keine Sicherheit an den Schulen.‘

Leider wurde dieser Schrei nicht gehört.

Es wurden weder wirksame Maßnahmen ergriffen noch abschreckende Vorkehrungen entwickelt.

An dem Punkt, an dem wir heute stehen, sehen wir deutlich, dass die Gewalt an Schulen nicht mehr mit Einzelfällen erklärt werden kann. Dieses Thema hat sich zu einer wachsenden und sich vertiefenden Sicherheitslücke entwickelt.

Die Sicherheit unserer Kinder, unserer Lehrer und unserer Bildungsmitarbeiter zu gewährleisten, ist die grundlegendste Aufgabe des Staates.

Eines der dringendsten Themen der Türkei muss nun die Schulsicherheit sein.

Die lückenlose Kontrolle der Ein- und Ausgänge an Schulen, die Erhöhung der Anzahl des Sicherheitspersonals, die Stärkung der Kamerasysteme, die Verstärkung der Polizeistreifen im Schulumfeld und die Bereithaltung von Notfallplänen sind nun eine zwingende Notwendigkeit.

Zusammen mit anderen Maßnahmen sollten, wie wir bereits vorgeschlagen haben, 65.000 Sicherheitskräfte aus dem Kreis unserer nicht ernannten Unteroffiziere sofort an unsere Schulen berufen werden.

Die Sicherheit der Schulen ist unserem Staat anvertraut.

In dieser Angelegenheit kann kein Versäumnis und kein Mangel mehr entschuldigt werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto