CrowdStrike-CEO entschuldigt sich
George Kurtz, CEO des in den USA ansässigen Unternehmens CrowdStrike, das Microsoft Cybersicherheitsdienste bereitstellt, hat sich bei Kunden und Partnern für die weltweiten Softwareprobleme entschuldigt.
In einem Beitrag auf seinem X-Social-Media-Account erklärte Kurtz, dass das CrowdStrike-Team weiterhin eng mit den betroffenen Kunden und Geschäftspartnern zusammenarbeite, um sicherzustellen, dass alle Systeme wiederhergestellt werden.
Kurtz gab an, dass CrowdStrike ein Schreiben an seine Kunden und Partner gesendet habe. Darin heißt es: „Ich möchte mich bei Ihnen allen aufrichtig für den heutigen Ausfall entschuldigen. Das gesamte Team von CrowdStrike versteht die Schwere und die Auswirkungen der Situation. Wir haben das Problem schnell identifiziert und eine Korrektur implementiert, wobei wir uns mit höchster Priorität auf die Wiederherstellung der Kundensysteme konzentriert haben.“
KEIN SICHERHEITSVORFALL ODER CYBERANGRIFF
Kurtz erklärte, dass der Ausfall durch ein Problem bei einem Falcon-Inhaltsupdate für Windows-Hosts verursacht wurde. Er bekräftigte, dass Mac- und Linux-Computer nicht betroffen seien und es sich nicht um einen Sicherheitsvorfall oder einen Cyberangriff handele.
In seinem Schreiben betonte Kurtz, dass man daran arbeite, die Wiederherstellung aller Systeme sicherzustellen, damit die Kunden ihre Sicherheit und Dienste gewährleisten können, und fügte hinzu:
„Wir wissen, dass Gegner und böswillige Akteure versuchen werden, solche Vorfälle auszunutzen. Ich ermutige jeden, sicherzustellen, dass er mit offiziellen CrowdStrike-Vertretern kommuniziert. Unser Blog und unser technischer Support werden weiterhin die offiziellen Kanäle für die neuesten Updates sein.
Nichts ist für mich wichtiger als das Vertrauen, das unsere Kunden und Partner in CrowdStrike setzen. Während wir diesen Vorfall aufarbeiten, verspreche ich volle Transparenz darüber, wie dies geschehen konnte und welche Schritte wir unternehmen, um eine Wiederholung zu verhindern.“
STELLUNGNAHME VON MICROSOFT
Microsoft-CEO Satya Nadella erklärte ebenfalls in einem Beitrag auf seinem X-Account: „Gestern hat CrowdStrike ein Update veröffentlicht, das begonnen hat, Internettechnologiesysteme weltweit zu beeinträchtigen.
Wir sind uns dieses Problems bewusst und arbeiten eng mit CrowdStrike sowie der gesamten Branche zusammen, um Kunden technische Beratung und Unterstützung zu bieten, damit sie ihre Systeme sicher wieder online bringen können.“
Das weltweite Softwareproblem, das durch die Diskrepanz zwischen dem Update von CrowdStrike, das Microsoft Cybersicherheitsdienste bereitstellt, und dem Microsoft-Betriebssystem entstand, hat heute in vielen Teilen der Welt das Leben negativ beeinflusst.
Nachrichtenquelle: 12punto
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