Dank von Biden und Blinken an die Türkei für Gefangenenaustausch
US-Präsident Joe Biden und Außenminister Antony Blinken haben der Türkei für die große, vom türkischen Geheimdienst MİT geleitete Austauschoperation gedankt. Bei der Operation wurden insgesamt 26 Personen aus den USA, Deutschland, Polen, Slowenien, Norwegen, Russland und Belarus ausgetauscht.
US-Präsident Joe Biden und Außenminister Antony Blinken haben ihren Dank für die große Austauschoperation ausgesprochen, die unter der Koordination des türkischen Geheimdienstes MİT durchgeführt wurde. Bei der in Ankara durchgeführten Operation wurden insgesamt 26 Personen ausgetauscht, die in den USA, Deutschland, Polen, Slowenien, Norwegen, Russland und Belarus inhaftiert waren. Unter den Ausgetauschten befinden sich auch der in Russland inhaftierte Reporter des Wall Street Journal, Evan Gershkovich, sowie der US-Marineinfanterist Paul Whelan.
Präsident Biden erklärte, er sei sehr glücklich darüber, dass insgesamt vier Personen – drei US-Staatsbürger und ein Inhaber einer Green Card, die in Russland zu Unrecht inhaftiert waren – in ihre Heimat zurückkehren werden. Biden dankte zudem den Ländern, die sich für die Freilassung von Paul Whelan, Evan Gershkovich, Alsu Kurmasheva und Vladimir Kara-Murza eingesetzt haben, und betonte den Beitrag von Verbündeten wie der Türkei, Deutschland, Polen, Slowenien und Norwegen.
AUCH BLINKEN SPRICHT DANK AUS
US-Außenminister Antony Blinken erklärte: „Wir sind Deutschland, Polen, Norwegen und Slowenien dankbar, die dieses Abkommen ermöglicht haben. Wir danken auch der türkischen Regierung für ihre Unterstützung bei der sicheren Rückkehr dieser Personen in die USA und nach Deutschland.“
Biden bezeichnete das Abkommen in einer Live-Übertragung aus dem Weißen Haus als einen Erfolg der Diplomatie und der Freundschaft und sagte: „Heute haben diese vier Personen Russland verlassen und sind am frühen Morgen in die Türkei geflogen. Sie werden in Kürze nach Hause zurückkehren. Dies ist eine große Erleichterung für ihre Familien. Dieses Abkommen wurde dank des Beitrags vieler Länder möglich. Ich danke ihnen allen persönlich.“
Biden gab an, dass Russland im Rahmen des Abkommens insgesamt 16 Gefangene freigelassen habe, darunter 4 Amerikaner, 5 Deutsche und 7 Russen. Er merkte an, dass 4 von ihnen Personen seien, die mit der Bewegung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny in Verbindung stünden.
DAS HABE ICH NICHT NÖTIG
Auf die Frage, ob er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen werde, antwortete Biden: „Ich habe es derzeit nicht nötig, mit Putin zu sprechen.“ Auf die Frage, ob sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland verbessern würden, antwortete er: „Hoffen wir es.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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