Das gigantische Budget der NATO enthüllt: Verteidigungsausgaben werden 2026 die Marke von 1,8 Billionen Dollar überschreiten
Die von der NATO veröffentlichten Prognosedaten zu den Verteidigungsausgaben für das Jahr 2026 zeigen, dass bei den Militärausgaben der Bündnisstaaten ein neuer Rekord erwartet wird. Während das gesamte Verteidigungsbudget voraussichtlich auf über 1,8 Billionen Dollar ansteigen wird, werden die USA erneut die höchsten Ausgaben tätigen. Die Verteidigungsausgaben der Türkei werden auf 48 Milliarden Dollar geschätzt.
Die NATO hat die geschätzten Verteidigungsausgaben ihrer Mitgliedstaaten für das Jahr 2026 veröffentlicht. Den Daten zufolge wird erwartet, dass die gesamten Verteidigungsausgaben der Bündnispartner im Vergleich zum Vorjahr um etwa 11 Prozent auf 1 Billion 809 Milliarden 915 Millionen Dollar ansteigen werden.
Die veröffentlichten Zahlen verdeutlichen, dass sich der Aufwärtstrend bei den Verteidigungsbudgets der NATO-Staaten fortsetzt.
BEMERKENSWERTER ANSTIEG IN DEN LETZTEN DREI JAHREN
Laut NATO-Daten beliefen sich die gesamten Verteidigungsausgaben des Bündnisses im Jahr 2024 auf 1 Billion 482 Milliarden 905 Millionen Dollar.
Während dieser Wert für das Jahr 2025 auf 1 Billion 629 Milliarden 630 Millionen Dollar gestiegen ist, wird für 2026 ein Gesamtausgabenvolumen von 1 Billion 809 Milliarden 915 Millionen Dollar prognostiziert.
USA MIT GROSSEM ABSTAND AN DER SPITZE
Den Daten zufolge werden die USA auch im Jahr 2026 die höchsten Verteidigungsausgaben innerhalb der NATO tätigen.
Es wird erwartet, dass das Verteidigungsbudget der USA 1 Billion 32 Milliarden 849 Millionen Dollar erreichen wird, was etwa 57 Prozent der gesamten Verteidigungsausgaben der NATO entspricht.
Die Länder, von denen nach den USA die höchsten Verteidigungsausgaben erwartet werden, sind wie folgt:
Deutschland: 147 Milliarden Dollar
Großbritannien: 110 Milliarden Dollar
Frankreich: 80 Milliarden Dollar
Italien: 57 Milliarden Dollar
Polen: 53 Milliarden Dollar
Kanada: 52 Milliarden Dollar
Die Verteidigungsausgaben der Türkei für das Jahr 2026 werden auf 48 Milliarden Dollar geschätzt.
LITAUEN FÜHRT BEI DER QUOTE AM BRUTTOINLANDSPRODUKT
Nach den Prognosen der NATO wird erwartet, dass fünf Mitgliedstaaten im Jahr 2026 ihre grundlegenden Verteidigungsausgaben auf über 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigern werden.
Litauen wird mit 5,33 Prozent den ersten Platz beim Anteil der Verteidigungsausgaben am nationalen Einkommen einnehmen.
Auf Litauen folgen diese Länder:
Estland: 5,10 Prozent
Lettland: 4,92 Prozent
Polen: 4,68 Prozent
Griechenland: 3,65 Prozent
Dänemark: 3,49 Prozent
Schweden: 3,22 Prozent
Das Verhältnis der Verteidigungsausgaben der Türkei zum BIP wird für 2026 auf 2,85 Prozent geschätzt.
NATO-DURCHSCHNITT WIRD BEI 2,86 PROZENT LIEGEN
Den veröffentlichten Prognosen zufolge wird erwartet, dass das Verhältnis der Verteidigungsausgaben der USA zum BIP 3,17 Prozent betragen wird.
Bei anderen großen NATO-Mitgliedern wird dieser Wert wie folgt geschätzt:
Deutschland: 2,69 Prozent,
Großbritannien: 2,56 Prozent,
Frankreich: 2,22 Prozent,
Italien: 2,10 Prozent
Dies sind die geschätzten Werte.
Die durchschnittlichen Verteidigungsausgaben innerhalb der NATO werden voraussichtlich 2,86 Prozent des BIP erreichen.
NIEDRIGSTER ANTEIL DURCH SLOWENIEN
Laut NATO-Daten wird Slowenien mit 1,61 Prozent das Land sein, das voraussichtlich den geringsten Anteil seines Nationaleinkommens für Verteidigung aufwendet.
Nach Slowenien werden Belgien und Spanien mit Verteidigungsausgaben von jeweils etwa 2 Prozent am unteren Ende der Liste erwartet.
17 LÄNDER SOLLEN DAS ZIEL ERREICHEN
In den Daten wurde zudem angegeben, dass 17 NATO-Mitglieder im Jahr 2026 voraussichtlich das Ziel erreichen werden, 1,5 Prozent ihres BIP für verteidigungs- und sicherheitsbezogene Investitionen aufzuwenden.
NEUES ZIEL AUF DEM GIPFEL IN DEN HAAG FESTGELEGT
Die NATO-Staats- und Regierungschefs hatten sich auf dem Gipfel 2025 in Den Haag, Niederlande, auf neue Verteidigungsziele geeinigt.
Dem Beschluss zufolge ist das Ziel, dass die Mitgliedstaaten bis 2035 ihre grundlegenden Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des BIP erhöhen und zusätzlich 1,5 Prozent des BIP für verteidigungs- und sicherheitsbezogene Investitionen bereitstellen. Im Einklang mit dieser Entscheidung wird angestrebt, die gesamten Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben auf 5 Prozent des BIP zu steigern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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