Der iranische Kommandeur Ismail Qaani, der jedem US-Angriff entkam, ist spurlos verschwunden
Das Verschwinden des iranischen Quds-Kommandanten Ismail Qaani, nachdem er die jüngsten Angriffe überlebt hatte, hat in den sozialen Medien Spekulationen über eine mögliche Hinrichtung ausgelöst. Während es von iranischer Seite keine Bestätigung gibt, ist das Schicksal von Qaani zum Gegenstand zahlreicher Fragen geworden.
Das Verschwinden des Kommandanten der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden, Ismail Qaani, nachdem er zahlreiche Angriffe der USA und Israels überlebt hatte, hat in den sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt.
Qaanis Verschwinden führte dazu, dass sich auf der Social-Media-Plattform X Behauptungen verbreiteten, er sei „hingerichtet worden“. Bisher gab es jedoch keine offizielle Bestätigung dieser Gerüchte aus dem Iran.
NACH DEN ANGRIFFEN VERSCHWUNDEN
Während behauptet wird, dass bei den Angriffen der USA und Israels der religiöse Führer des Iran, Ali Chamenei, und einige hochrangige Beamte ums Leben gekommen seien, wurde berichtet, dass Qaani den Ort des Geschehens nur Minuten vor dem Angriff verlassen habe. Dass Qaani diese Angriffe unbeschadet überstand, führte in den sozialen Medien zu Spekulationen wie: „Wie kann er so unversehrt aus dem Krieg hervorgehen?“
Den in den sozialen Medien verbreiteten Behauptungen zufolge soll Qaani für Israel spioniert haben und deshalb von den Revolutionsgarden festgenommen worden sein. Einige Nutzer argumentierten, dass eine mögliche Hinrichtung Qaanis auf dem Verdacht beruhe, er habe Verbindungen zu Israel. Die iranischen Behörden haben jedoch keine offizielle Erklärung zu diesen Vorwürfen abgegeben.
QAANIS AUFGABE UND VERGANGENHEIT
Der 67-jährige Ismail Qaani trat 2020 die Nachfolge des Quds-Kommandanten Qasem Soleimani an, der bei einem US-Angriff in Bagdad getötet wurde. Qaani leitet die Quds-Einheit, die für die Auslandseinsätze des Iran in der Region zuständig ist, und verwaltet die Beziehungen zu Gruppen, die dem Iran nahestehen, wie der Hisbollah und den Huthi-Rebellen. Zudem war es bemerkenswert, dass Qaani während seiner Amtszeit trotz zahlreicher Angriffe auf seine Person stets überlebte.
DASS ER JEDEN ANGRIFF ÜBERLEBTE, SCHÜRT ZWEIFEL
Die Tatsache, dass Qaani trotz zahlreicher Angriffe auf die Orte, an denen er sich aufhielt, überlebte, sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen und führte zu verschiedenen Spekulationen.
Nach dem Tod des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah war Qaani bereits für längere Zeit verschwunden, tauchte dann jedoch bei Nasrallahs Beerdigung wieder auf. Sein erneutes Verschwinden nach den jüngsten Angriffen hat nun die Zweifel an seinem Schicksal verstärkt und die Diskussionen über die kursierenden Behauptungen intensiviert.
Nachrichtenquelle: 12punto
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