Der Kreis schließt sich im Fall Güllü: Widersprüchliche Aussagen der Tochter sorgen für Aufsehen
In den Ermittlungen zum Tod der Sängerin Güllü, die in Yalova aus einem Fenster im 6. Stock stürzte, sind die widersprüchlichen Aussagen ihrer festgenommenen Tochter Tuğyan Ülkem Gülter und deren Freundin Sultan Nur Ulu in den Fokus gerückt. Es wurde mitgeteilt, dass starke, konkrete Beweise in die Akte aufgenommen wurden.
Im Zuge der Ermittlungen zum Tod der Sängerin Güllü, die in Yalova aus dem Fenster ihrer Wohnung im 6. Stock stürzte, sind neue Entwicklungen bekannt geworden. Wie berichtet, dauern die polizeilichen Vernehmungen der Tochter von Güllü, Tuğyan Ülkem Gülter, sowie ihrer Freundin Sultan Nur Ulu an, die in Istanbul gefasst und nach Yalova gebracht wurden.
ANZAHL DER FESTNAHMEN AUF 4 GESTIEGEN
Im Rahmen der Operation wurde eine 17-jährige Person namens İrem, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls mit Gülter und Ulu in der Wohnung befand, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Person, die Gülter und Ulu nach dem Tod von Güllü von Yalova nach Istanbul gebracht hatte, sowie der Eigentümer des Hauses, in dem sie in Istanbul unterkamen, wurden ebenfalls festgenommen. Damit stieg die Zahl der Festnahmen auf 4.
ERMITTLUNGEN WEGEN VERDACHTS AUF „VORSÄTZLICHE TÖTUNG“
Den Informationen in der Ermittlungsakte zufolge wurden Tuğyan Ülkem Gülter und Sultan Nur Ulu aufgrund von Daten, die während der technischen Überwachung gewonnen wurden, wegen des Verdachts auf „vorsätzliche Tötung“ festgenommen. Es wurde erklärt, dass starke, konkrete Beweise, die für den Verlauf der Ermittlungen als wesentlich erachtet werden, in die Akte aufgenommen wurden. Nach diesen Entwicklungen wurde für den Fall eine Geheimhaltungsanordnung erlassen.
WIDERSPRÜCHE IN DEN AUSSAGEN FESTGESTELLT
Bei den Untersuchungen der Sachverständigen am Tatort wurde festgestellt, dass es deutliche Widersprüche zwischen den Aussagen der Verdächtigen und der Rekonstruktion des Vorfalls gibt. Zudem wurde vermerkt, dass die Aussagen von Gülter und Ulu, die insgesamt dreimal zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen wurden, inkonsistente Details enthalten.
Die für die Ermittlungen zuständige Oberstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass sie eine umfassende Untersuchung durchführen, und äußerte sich wie folgt:
„Für die Akte gilt eine Geheimhaltungsanordnung. Wir haben eine detaillierte, sorgfältige und vertrauliche Untersuchung durchgeführt, als würden wir mit einer Nadel einen Brunnen graben. Wir haben akribisch gearbeitet, um konkrete Beweise zu sichern. Wir mussten ihnen mit konkreten Beweisen gegenübertreten. Wir durften uns absolut keine Fehler erlauben. Dies ist das Ergebnis einer detaillierten Arbeit.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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