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Dervişoğlu warnt Regierung vor Özgür Özel: 'So wie das Volk Erdoğan sein Recht zurückgab...'

Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, betonte im Zusammenhang mit den Diskussionen um die Nichtigkeit der CHP-Führung, dass ein Parteivorsitzender nicht auf dem Rechtsweg abgesetzt werden könne, und warnte, dass eine mögliche Operation gegen Özgür Özel den sozialen Frieden gefährden würde.

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Dervişoğlu warnt Regierung vor Özgür Özel: 'So wie das Volk Erdoğan sein Recht zurückgab...'

Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, äußerte sich zu aktuellen politischen Themen.

Im Gespräch mit dem Sözcü-Kolumnisten Saygı Öztürk erklärte Dervişoğlu zu den Diskussionen über die Nichtigkeit innerhalb der CHP: „Sie können einen Parteivorsitzenden, dem die Wahlbehörde YSK das Mandat erteilt hat, nicht über lokale oder regionale Gerichte aus dem Amt heben. Diese Willkür ist ein Putschversuch gegen unsere Demokratie. Unser Volk hat die Hände, die nach seinem Willen griffen, wenn der Tag gekommen war, stets zurückgewiesen.“

„ÖZEL VERHAFTEN ZU LASSEN, STÖRT DEN SOZIALEN FRIEDEN UND UNSERE RUHE“

Auf der Agenda von Dervişoğlu standen auch die Vorwürfe einer geplanten Operation gegen den gewählten CHP-Vorsitzenden Özgür Özel. Dervişoğlu, der sagte: „Özel verhaften zu lassen, stört den sozialen Frieden und unsere Ruhe“, fügte hinzu: „Ich hoffe, dass ein solcher Schritt nicht unternommen wird. Das würde den sozialen Frieden stören. Das türkische Volk hat viel Geduld bewiesen und ist am Ende seiner Geduld angelangt. So wie das Volk dem einst verurteilten Erdoğan sein Recht zurückgab, wird es auch in Zukunft demjenigen, dem Unrecht widerfährt, sein Recht zurückgeben.“

„DIE POLITIK SOLLTE DURCH DIE WAHLURNE BESTIMMT WERDEN“

Dervişoğlu ging auch auf die Kritik an der Einmischung der Justiz in die Politik ein und äußerte seinen Unmut mit den Worten: „Wir wollen keine Zwangsverwaltung oder eine Vormundschaftsdemokratie. Wir wollen eine Türkei, in der nicht die Gerichte, sondern die Wahlurne die Politik bestimmt. Wir wollen keine Herrschaft, wir wollen die Republik! All dies sind Steine, die auf dem Weg zur lebenslangen Präsidentschaft einer Person verlegt werden.“

„DER STAAT HAT KEINE TIEFEN, SONDERN GESETZE“

Bezüglich der in der Öffentlichkeit diskutierten Rhetorik vom „Staatsverstand“ äußerte sich Dervişoğlu wie folgt:

„Es ist beschämend, Rechtswidrigkeit mit Anspielungen auf einen ‚tiefen Staat‘ zu rechtfertigen. Der Staat hat keine Tiefen, er hat Gesetze. Der Verstand des Staates ist nicht im Dunkeln, sondern in den Gesetzen zu suchen. Achten Sie nicht auf diejenigen, die das Wort ‚Staat‘ hinter Ungerechtigkeit verstecken.“


Nachrichtenquelle: 12punto