Die Katastrophe in Fatih war absehbar! Der Kammerjäger änderte seine Aussage, Aufnahmen sind aufgetaucht
Die Ermittlungen zum Tod der Familie Böcek, die in Istanbul-Fatih nach einem Verdacht auf Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort verstarb, dauern an. Nachdem Einspruch gegen die Haftentscheidungen für den Hotelbesitzer und einen Mitarbeiter eingelegt wurde, sind nun Aufnahmen aufgetaucht, die den Kammerjäger beim Betreten und Verlassen des Hotels zeigen.
In Istanbul-Fatih dauern die Ermittlungen zum Tod der Familie Böcek an, die aus Deutschland zu Besuch war und nach einem Verdacht auf „Vergiftung“ ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo sie verstarb. Im Zusammenhang mit dem Vorfall, der vermutlich zum Tod der Familienmitglieder führte, sind neue Details über die Person bekannt geworden, die im Hotel eine Schädlingsbekämpfung durchführte.
AUSSAGE DES MITARBEITERS DER SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNGSFIRMA GEÄNDERT
Die Ermittlungen zu dem Vergiftungsfall, der zum Tod der Familie Böcek geführt haben soll, werden von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul geführt. Zu den Verdächtigen gehört auch Doğan C., ein Mitarbeiter der Schädlingsbekämpfungsfirma. Doğan C., der die Schädlingsbekämpfung im Hotel durchführte, hatte in seiner ersten Aussage angegeben, dass er über kein Zertifikat verfüge. C. machte ein bemerkenswertes Geständnis: „Ich besitze keinerlei Zertifikat für Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen. Als ich neu anfing, sagte mir die Person, die mich einarbeitete, dass ein Zertifikat nicht erforderlich sei.“
AUFNAHMEN SIND AUFGETAUCHT
Aufnahmen, die Doğan C. zeigen, wie er am 11. November das Hotel betritt und wieder verlässt, in dem die Familie Böcek untergebracht war, sind an die Öffentlichkeit gelangt. In den Aufnahmen sind die Momente festgehalten, in denen der Kammerjäger das Hotel betritt und nach der Durchführung der Maßnahme wieder verlässt. Diese Aufnahmen gelten als neues Beweismittel, das den Verlauf der Ermittlungen verändern könnte.
8 VON 11 VERDÄCHTIGEN INHAFTIERT
Im Rahmen der Ermittlungen wurden 11 Personen als Verdächtige festgenommen. Nach Einleitung der Ermittlungen durch die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wurden 8 Verdächtige inhaftiert. Die anderen 3 Verdächtigen wurden unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen. In dem laufenden Verfahren gegen die betreffenden Verdächtigen wurden gegen den Hotelbesitzer H.O. und den Mitarbeiter R.B. Hausarrest und ein Ausreiseverbot verhängt. Das Friedensgericht legte gegen diese Entscheidung Einspruch ein, woraufhin ein neuer Haftbefehl erlassen wurde.
HAFTBEFEHL GEGEN HOTELBESITZER UND MITARBEITER ERLASSEN
Das Friedensgericht erließ nach dem Einspruch Haftbefehle gegen den Hotelbesitzer H.O. und den Hotelmitarbeiter R.B. Gemäß dieser Entscheidung wurde die Festnahme der Verdächtigen eingeleitet. Diese Entwicklung wird als kritische Phase der Ermittlungen eingestuft.
VERGIFTUNGSFALL WIRD WEITERHIN UNTERSUCHT
Die Ermittlungen zu dem Vorfall zielen darauf ab, die Details des Vergiftungsfalls aufzuklären, der im Istanbuler Stadtteil Fatih zum Tod von 4 Menschen führte. Es wird darauf hingewiesen, dass die Unterlagen der Person, die die Schädlingsbekämpfung im Hotel durchführte, unvollständig waren und offizielle Verfahren im Zusammenhang mit dem Vorfall vernachlässigt wurden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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