Unglaublicher Vorfall in Diyarbakır... Die Maske des „bescheidenen Scheichs“ ist gefallen: 175-Millionen-Vermögen aufgedeckt!
In Diyarbakır ist die Maske von A.A. gefallen, der sich als „bescheidener Scheich“ ausgab und behauptete, „vom Stamm der Ahl al-Bayt abzustammen und kein Geld anzunehmen“. Nachdem durch einen MASAK-Bericht ein Vermögen von 175 Millionen Lira aufgedeckt wurde, fordert die Staatsanwaltschaft nun bis zu 17 Jahre Haft für A.A.
Der in Diyarbakır lebende A.A. stellte sich als „bescheidener Scheich, der vom Stamm der Ahl al-Bayt abstammt und kein Geld annimmt“ dar. Es wurde jedoch festgestellt, dass er in seiner von hohen Mauern umgebenen und mit Überwachungskameras ausgestatteten Villa Amulette für 500 TL anfertigte.
TERMINSYSTEM UND LUXUS-GELÄNDEWAGEN
Die Aktivitäten des Scheichs kamen vor etwa zwei Jahren bei einer Razzia in seinem Haus im Stadtteil Bağlar ans Licht. Es wurde behauptet, dass er täglich 300 Personen nach einem Terminsystem empfing und für jede Sitzung 500 TL verlangte. Bei der Durchsuchung des Hauses wurden Hunderte von Amuletten, Gebetsutensilien und Warteschlangennummern gefunden.
A.A. räumte in seiner Verteidigung den Besitz von Luxus-Geländewagen der Marken Audi und Tiguan ein, verteidigte sich jedoch mit den Worten: „Einer gehört mir, einer meinem Sohn. Ich nehme kein Geld, ich schreibe Gebete auf freiwilliger Basis.“
„BETRUGS“-AKTE WAR BEREITS GESCHLOSSEN
Gegen den Scheich A.A. wurde ein Verfahren wegen „Verstoßes gegen das Gesetz über Derwischklöster und Zawiyas“ eingeleitet. Die schwerwiegendste Anschuldigung, der „Betrug durch Ausnutzung religiöser Gefühle“, wurde jedoch zunächst mit einer Einstellung des Verfahrens zu den Akten gelegt.
MASAK-BERICHT DURCHBRICHT DAS SPIEL
Die fast geschlossene Akte wurde durch einen von der MASAK erstellten Bericht wieder geöffnet. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass A.A. ein Vermögen von sage und schreibe 175 Millionen TL angehäuft hatte. Diese Erkenntnisse führten zur Aufhebung der Einstellung des Verfahrens und ließen die Ermittlungen wieder aufflammen.
BIS ZU 17 JAHRE HAFT UND BESCHLAGNAHME DES VERMÖGENS
Die Staatsanwaltschaft fügte den MASAK-Bericht der Akte hinzu und forderte eine Haftstrafe von bis zu 17 Jahren für A.A. Das Gericht ordnete die Beschlagnahmung des gesamten ermittelten Vermögens des Scheichs und seiner Familie an.
AKTIVITÄTEN WURDEN FORTGESETZT
Trotz all dieser Entwicklungen ist es eines der bemerkenswertesten Details des Falles, dass A.A. seine Aktivitäten in seiner Villa bis zum vergangenen April fortsetzte.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung