Druck auf Lehrerin, die Unregelmäßigkeiten aufdeckte, hält an: Wieder eine Lehrerin, wieder Mobbing
Es wird behauptet, dass die stellvertretende Schulleiterin Aymelek Gültepe, die im Bezirk Gölbaşı in Adıyaman tätig ist, nach der Meldung von Unregelmäßigkeiten in der Schulverwaltung an offizielle Stellen mit Disziplinarverfahren, einer Versetzung und einer Gehaltskürzung konfrontiert wurde. In dem Prozess, der zuvor durch das Anbringen eines Schildes mit der Aufschrift „Behindertentoilette“ an ihrer Bürotür für Aufsehen sorgte, wurde Gültepe nun eine „Gehaltskürzung“ zugestellt.
Cenk BAŞBOĞAOĞLU 12punto.com.tr
Die stellvertretende Schulleiterin Aymelek Gültepe, die Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung des Gölbaşı Anadolu Gymnasiums in Adıyaman zur Sprache brachte, sieht sich mit Disziplinarverfahren, Gehaltskürzungen und einer Versetzung konfrontiert. Der skandalöse Prozess, der mit dem Anbringen eines Schildes mit der Aufschrift „Behindertentoilette“ an Gültepes Bürotür begann, gipfelte nun in einer „Gehaltskürzung“. 12punto liegt das entsprechende Dokument vor.


Während die Debatten über Kompetenz im Bildungswesen andauern, verdeutlichen die Nachrichten aus dem Bezirk Gölbaşı in Adıyaman das Ausmaß des „systematischen Mobbings“. Die stellvertretende Schulleiterin Aymelek Gültepe, die gesetzeswidrige Abläufe bei der Stellenbesetzung an der Schule, die unbefugte Verwendung des Titels „Schulleiter“ sowie unregelmäßige Praktiken gegenüber Schülern bei den offiziellen Stellen gemeldet hat, sieht sich einer regelrechten Kette von „Bestrafungen“ gegenüber.
VERWALTUNGSDRUCK UND „STRAFVERFAHREN“
Die Vorwürfe, dass die 18-jährige Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin Aymelek Gültepe nach ihren Beschwerden Mobbing ausgesetzt war, sind aufgrund neu erlangter Dokumente erneut in den Fokus gerückt. Aus einem Schreiben der Bezirksdirektion für nationale Bildung des Landratsamtes Gölbaşı vom 10. Juni 2026 geht hervor, dass gegen Gültepe gemäß Artikel 125-C/b des Beamtengesetzes Nr. 657 eine „Gehaltskürzung“ verhängt wurde.
In der vom Bezirksdirektor für nationale Bildung unterzeichneten Mitteilung wird als Begründung angeführt, dass Gültepe im April 2026 an zwei Tagen „unentschuldigt nicht in der Schule erschienen“ sei. Die besagte Strafmitteilung wurde ihr am 18. Juni 2026 (heute) zugestellt.
„SCHILD“-PROVOKATION UND RUFMORD
Das Anbringen eines auf den Kopf gestellten Schildes mit der Aufschrift „Behindertentoilette“ an der Tür von Aymelek Gültepe, nachdem ihr Namensschild entfernt worden war – kurz nachdem sie in den 40 Kilometer entfernten Bezirk an das Besni Mustafa Erdemoğlu Anadolu Gymnasium versetzt worden war –, war eines der auffälligsten Beispiele für den Skandal an Bildungseinrichtungen.
Gültepe kämpft nicht nur gegen Verwaltungsstrafen, sondern auch gegen den Ausschluss aus WhatsApp-Gruppen durch Lehrer und den Schulleiter, gegen haltlose Behauptungen über ihr Privatleben sowie gegen Versuche, sie aufgrund ihrer konfessionellen oder ethnischen Identität zu isolieren.
„DIE SUCHE NACH GERECHTIGKEIT GEHT WEITER“
In dem Prozess, der von Bildungsgewerkschaften aufmerksam verfolgt wird, hat Gültepe über ihre Anwälte rechtliche Schritte eingeleitet, um die gegen sie verhängten ungerechtfertigten Strafen aufheben zu lassen.
Die bei der Staatsanwaltschaft eingereichte Strafanzeige umfasst Vorwürfe wie Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Beleidigung und Verleumdung.
Obwohl die Schulverwaltung die Vorwürfe als „haltlos“ bezeichnet und erklärt, dass die Untersuchungen andauern, rückt der Kampf von Aymelek Gültepe das Thema Kompetenz im Bildungswesen und Mobbing erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.
Nachrichtenquelle: 12punto
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