Eilmeldung... Deutliche Warnung Erdoğans an die SDF!
Präsident Erdoğan beantwortete auf dem Rückflug von seinen Besuchen in Saudi-Arabien und Ägypten die Fragen von Journalisten. Erdoğan betonte die Haltung der Türkei zu Syrien, dem Iran sowie Gaza und richtete eine Botschaft an die SDF.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der im Rahmen internationaler Kontakte Saudi-Arabien und Ägypten besuchte, äußerte sich auf dem Rückflug gegenüber Journalisten zur aktuellen Agenda. Erdoğan erläuterte die Politik der Türkei zu verschiedenen Themen, von regionalen Spannungen über wirtschaftliche Kooperationen bis hin zu Wasserwirtschaft und Kommunalpolitik.
SOWOHL IN DAMASKUS ALS AUCH IN ANKARA ZURÜCKGEWIESEN
Bezüglich der Konflikte in der Region erklärte Erdoğan: "Fehlkalkulationen wurden bisher sowohl in Damaskus als auch in Ankara zurückgewiesen. Wir haben deutlich gemacht, dass wir gegen eine militärische Intervention im Iran sind."
Erdoğan ging auf die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Saudi-Arabien im Bereich der Verteidigungsindustrie ein und betonte, dass das nationale Kampfflugzeug KAAN international auf großes Interesse stoße. Mit Blick auf neue gemeinsame Investitionen in Verteidigungsprojekte mit Saudi-Arabien sagte Erdoğan: "KAAN ist nicht nur ein Kampfflugzeug, sondern ein Symbol für den unabhängigen Verteidigungswillen der Türkei."
Auch Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft und Energie standen auf der Agenda des Staatschefs. Erdoğan erklärte, dass die Gespräche mit Saudi-Arabien für Solar- und Windenergieprojekte von großer Bedeutung seien. Er kündigte an, dass der Bau von Solarkraftwerken mit einer Kapazität von jeweils 1000 Megawatt in Sivas und Karaman geplant sei und insgesamt 5000 Megawatt an Investitionen in erneuerbare Energien getätigt würden. Diese Projekte sollen im Jahr 2027 anlaufen und einen wichtigen Beitrag zum Energiesektor leisten.
SPANNUNGEN ZWISCHEN USA UND IRAN
Zur Spannung zwischen den USA und dem Iran sagte der Präsident: "Wir tun unser Bestes, um die Spannungen zwischen Amerika und dem Iran abzubauen, bevor sie die Region in einen neuen Konflikt und ins Chaos stürzen", und unterstrich die Notwendigkeit, Raum für Diplomatie zu schaffen. Erdoğan erwähnte, dass er in diesem Prozess mit dem US-Präsidenten Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Masud Peseschkian gesprochen habe, und betonte, dass beide Seiten versuchten, eine Grundlage für eine Einigung zu bewahren.
Erdoğan erklärte, dass die Haltung der Türkei zur Lage in Gaza und zum Friedensplan klar sei: "Die Türkei wird eine aktive Rolle dabei spielen, den Gaza-Friedensplan wie vorgesehen umzusetzen und Frieden sowie Stabilität in Gaza wiederherzustellen." Er wies darauf hin, dass die Haltung der Türkei zu den Geschehnissen in Gaza menschenzentriert sei.
Erdoğan äußerte, dass Ägyptens Ansatz in der Gaza-Frage Ähnlichkeiten mit dem der Türkei aufweise, und sagte, dass Ägypten wichtige Beiträge zur Organisation der Hilfslieferungen leiste und eine kritische Rolle bei der Suche nach regionalem Frieden spiele. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Waffenstillstandsverletzungen Israels inakzeptabel seien, und die internationale Gemeinschaft wurde zur Verantwortung aufgerufen.
BEMERKENSWERTER KOMMENTAR ZUR SDF
Zum Geschehen im Norden Syriens und zur Sicherheitspolitik der Türkei äußerte sich der Präsident wie folgt: "Dass die sogenannte SDF-Struktur die unterzeichneten Abkommen einhält, wird das Friedensklima in Syrien stärken und eine dauerhafte Stabilität erleichtern." Erdoğan unterstrich erneut, dass die Türkei ein Befürworter eines geeinten und starken Syriens sei.
ER BEZOG SICH AUF DIE ERDBEBENKATASTROPHE
Während sich der Jahrestag der Erdbebenkatastrophe der vergangenen Jahre nähert, äußerte sich Erdoğan auch zum Wiederaufbauprozess in der Katastrophenregion. Erdoğan verteidigte die Übergabe von 455.000 Wohneinheiten als Erfolg der Regierung im Katastrophenmanagement und reagierte scharf auf die Kritik der Opposition. Er kündigte an, am Freitag bei der Zeremonie zur Übergabe neuer Wohnungen in Osmaniye mit der Bevölkerung zusammenzukommen.
KRITIK AN KOMMUNEN
Der Präsident merkte an, dass dem Staat und den Kommunalverwaltungen bei der Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der Türkei wichtige Aufgaben zukämen, und betonte, dass der Schutz des Wassers und der Zugang der Bevölkerung zu Wasser Priorität hätten. Er wies darauf hin, dass es Probleme bei der Wasserversorgung der Haushalte gebe, und sandte die Botschaft, dass die Wasserwirtschaft durch die Zusammenarbeit der Kommunen mit der staatlichen Wasserbehörde (DSİ) weiter gestärkt werde.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung