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Eilmeldung: Brisante Erklärung von Tanju Özcan zur Branduntersuchung! 'Sachverständige wurden vom Fall abgezogen'

Der CHP-Bürgermeister Tanju Özcan äußerte sich zur Untersuchung der Brandkatastrophe, bei der 78 Menschen ums Leben kamen, mit den Worten: „Die Sachverständigen wurden vom Fall abgezogen“.

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Eilmeldung: Brisante Erklärung von Tanju Özcan zur Branduntersuchung! 'Sachverständige wurden vom Fall abgezogen'

Bei der Brandkatastrophe im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Bolu Kartalkaya kamen 78 Menschen ums Leben. Im Rahmen der zu der Katastrophe eingeleiteten Ermittlungen wurden 12 Personen festgenommen, während zwischen dem Ministerium für Kultur und Tourismus und der CHP-geführten Stadtverwaltung von Bolu ein Streit über die „Verantwortung“ entbrannte.

Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto, dass die im Rahmen der Ermittlungen getroffenen Festnahmeentscheidungen rechtswidrig und willkürlich seien.

Özcan gab an, dass die mit der Untersuchung beauftragten Sachverständigen vom Fall abgezogen wurden. „Dies ist ein Justizverbrechen. Ich mache dies allen gewissenhaften Juristen in der Türkei zur Kenntnis“, sagte er und richtete einen Appell an die Union der türkischen Anwaltskammern.

Özcans Beitrag lautet wie folgt:

„ICH MACHE DIE VORGÄNGE ALLEN GEWISSENHAFTEN JURISTEN IN DER TÜRKEI ZUR KENNTNIS!!!

Aufgrund der Katastrophe in Kartalkaya wurden vor zwei Tagen unser beamteter stellvertretender Bürgermeister und unser beamteter Feuerwehrchef ohne Angabe von Vorwürfen festgenommen. Für die Festnahme von Beamten oder die Durchführung strafrechtlicher Ermittlungen gegen sie ist gesetzlich eine „Ermittlungsgenehmigung“ zwingend erforderlich. Es liegt keine Ermittlungsgenehmigung gemäß Gesetz Nr. 4483 vor.

Unter diesen Umständen sind die durchgeführten Ermittlungen und die Festnahmeentscheidung völlig rechtswidrig und willkürlich.

Obwohl den Anwälten mitgeteilt wurde, dass eine Geheimhaltungsvereinbarung bestehe, wurde der vom Gericht zu erlassende Geheimhaltungsbeschluss nicht zugestellt. Es ist also nicht einmal klar, ob überhaupt ein Geheimhaltungsbeschluss für die Ermittlungen vorliegt. 

Seit gestern Abend wurden sieben Sachverständige dazu gedrängt, den Fall abzugeben, weil sie einen Vorprüfungsbericht erstellt hatten, der den Behörden nicht gefiel.

Den Anwälten werden willkürliche Schwierigkeiten bei der Erlaubnis für Gespräche mit den Verdächtigen bereitet.

Dies ist ein Justizverbrechen. Ich mache dies allen gewissenhaften Juristen in der Türkei zur Kenntnis.“



Nachrichtenquelle: 12punto

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