Eilmeldung... Was ist mit den türkischen Staatsbürgern auf dem von Israel festgehaltenen Hilfsschiff passiert?
Die türkischen Staatsbürger, die sich auf dem Hilfsschiff „Madleen“ befanden und von Israel festgehalten wurden, wurden nach dem Anlegen an Land von der türkischen Botschaft in Tel Aviv besucht. Das Außenministerium teilte mit, dass der Prozess genau verfolgt werde und den Bürgern jegliche konsularische Unterstützung gewährt werde.
Unter den Personen, die nach dem Eingreifen israelischer Streitkräfte gegen das Hilfsschiff „Madleen“, das humanitäre Hilfe für Gaza transportierte, festgehalten wurden, befanden sich auch türkische Staatsbürger. Nach Informationen aus Kreisen des Außenministeriums wurden die türkischen Staatsbürger an Bord gestern Abend an Land gebracht.
BOTSCHAFT IN TEL AVIV EINGESCHALTET
Nachdem sie an Land gebracht worden waren, nahmen Beamte der türkischen Botschaft in Tel Aviv heute Morgen direkten Kontakt mit den türkischen Staatsbürgern auf. Bei dem Treffen wurden sowohl der allgemeine Zustand als auch die Bedürfnisse bewertet.
Quellen des Außenministeriums erklärten, dass den türkischen Staatsbürgern an Bord jegliche notwendige konsularische Unterstützung gewährt werde und die offiziellen Kontakte fortgesetzt würden.
WAS WAR PASSIERT?
Im Rahmen der jüngsten Mission der Nichtregierungsorganisation „Freedom Flotilla Coalition“, die darauf abzielte, die Blockade Gazas zu durchbrechen und Hilfe in die Region zu bringen, war das 18 Meter lange Schiff am 1. Juni vom Hafen San Giovanni Li Cuti in der italienischen Stadt Catania in Richtung Gaza aufgebrochen.
Die Aktivisten auf der Madleen hatten angekündigt, dass sie im Falle eines Eingreifens der israelischen Armee an ihrer friedlichen Haltung festhalten und keinen Widerstand leisten würden.
Die israelische Armee hatte gestern gegen das Schiff Madleen, das die Blockade von Gaza durchbrechen wollte, interveniert.
An Bord befanden sich neben der französischen Europaabgeordneten Rima Hassan und der deutschen Staatsbürgerin Yasemin Acar auch Hüseyin Şuayb Ordu aus der Türkei, Thiago Avila aus Brasilien, Sergio Toribio aus Spanien, Marco van Rennes aus den Niederlanden, Baptiste Andre, Reva Viard, Pascal Maurieras und Yanis Mhamdi aus Frankreich, die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sowie der Journalist Omar Faiad.
Nachrichtenquelle: 12punto
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