Erdbeben-Schwarm in der Ägäis: Droht der Türkei ein Tsunami-Risiko? Experten warnen eine bestimmte Stadt!
Der Erdbeben-Schwarm in der Ägäis sorgt weiterhin für Unruhe. Nach den Erschütterungen in der Region äußerten Experten wichtige Warnungen. Während darauf hingewiesen wurde, dass die Aktivität rund um Santorin, wo über 500 Beben registriert wurden, anhält, wurde erklärt, dass bei einer Aktivierung der Amorgos-Verwerfung ein Beben der Stärke über 7 und ein daraus resultierendes Tsunami-Risiko entstehen könnten.
Die mehr als 500 Erdbeben, die in den letzten Tagen in der Ägäis aufgetreten sind, haben die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf die Region gelenkt. Experten betonen, dass diese Erschütterungen vulkanischen Ursprungs sind, und warnen davor, dass die Aktivität noch lange anhalten könnte.
Dozent Dr. Hamdi Alkan vom Fachbereich Geophysik der Van Yüzüncü Yıl Universität erklärte: "Die bisherigen Beben erreichten eine Stärke von 5,1 und die Aktivität hält an. Wir können eindeutig sagen, dass diese Beben mit Vulkanismus in Verbindung stehen."
GROSSE GEFAHR: AMORGOS-VERWERFUNG UND TSUNAMI-RISIKO
Experten zufolge könnten die aufgetretenen Beben die Amorgos-Verwerfung aktivieren und zu einer schweren Katastrophe führen. Die Bewegung der Afrikanischen Platte nach Norden verursacht einen Energieaufbau an der Amorgos-Verwerfung, einer der fünf seismischen Hauptzonen in der Region.
Alkan erinnerte daran, dass es in den 1950er Jahren in der Region ein Beben mit einer Stärke von über 7 gab, und wies darauf hin, dass ein Beben ähnlicher Stärke in Izmir und Umgebung einen großen Tsunami auslösen könnte.
"Sollte es zu einem großen Beben kommen, könnte die Zerstörung in den Küstenregionen unvermeidlich sein. Es ist von lebenswichtiger Bedeutung, dass unser Staat und die zuständigen Institutionen präventive Maßnahmen ergreifen."
BESTEHT EIN TSUNAMI-RISIKO FÜR DIE TÜRKEI?
Wissenschaftler erklären, dass die Tsunami-Gefahr nicht nur auf Ozeane beschränkt ist, sondern dass auch die Küsten der Ägäis und des Mittelmeers für dieses Risiko anfällig sind. Insbesondere Küstenstädte wie Izmir, Muğla und Çanakkale könnten den Auswirkungen großer Wellen ausgesetzt sein.
Dozent Dr. Alkan warnte die Behörden mit den Worten: "Nach dem Erdbeben in Izmir im Jahr 2020 kam es zu einem Tsunami. Ein ähnliches Szenario in größerem Maßstab ist möglich."
KRITISCHE WARNUNG VON EXPERTEN: MASSNAHMEN MÜSSEN ERGRIFFEN WERDEN
Experten betonen, dass die Küstenregionen der Türkei auf Tsunamis und schwere Erdbeben vorbereitet sein müssen, und fordern, dass die Risiken nicht ignoriert werden dürfen. Alkan appellierte an die Behörden: "Wenn keine präventiven Maßnahmen ergriffen werden, könnten die möglichen Verluste an Menschenleben und Eigentum sehr hoch sein."
Nachrichtenquelle: 12punto
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