Erdoğans bemerkenswerter Kommentar zur US-Iran-Spannung: Er nannte die USA erneut nicht beim Namen
Präsident Recep Tayyip Erdoğan drückte bei einer Wohnungsbau-Auslosungszeremonie in Ankara sein Beileid zum Tod der Lehrerin Fatma Nur Çelik aus und gab bekannt, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Türkei nach den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran auf das höchste Niveau angehoben wurden.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan traf sich im Rahmen der „Gastgeber Türkei - Ankara 31.073 Wohnungsbau-Auslosungszeremonie“ mit Bürgern und ging in seiner Rede auf aktuelle Themen ein.
Erdoğan begann seine Rede damit, der Lehrerin Fatma Nur Çelik, die bei einem Messerangriff an einer Oberschule im Istanbuler Stadtteil Çekmeköy ums Leben kam, sein Mitgefühl auszusprechen. Der Präsident übermittelte den Anwesenden und der gesamten Lehrerschaft sein Beileid und erklärte: „Es gibt keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung für Gewalt gegen unsere Lehrer, deren Hände man küssen sollte.“
In seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie betonte Erdoğan, dass sowohl strafrechtliche als auch verwaltungsrechtliche Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet wurden: „Dieser Vorfall, der uns alle als Nation in tiefe Trauer versetzt hat, wird entschlossen aufgeklärt, und es wird alles Notwendige getan, damit der Täter die verdiente Strafe erhält. Ich wünsche unserer Lehrerin und unserem Schüler, die bei demselben Angriff verletzt wurden, von Gott eine baldige Genesung. Möge Gott unserer Lehrerin Fatma Nur einen Platz im Paradies gewähren.“
ER GING AUF DIE HOHE SPANNUNG IN DER REGION EIN
Erdoğan betonte, dass Muslime in vielen Regionen, von Gaza bis zum Westjordanland, derzeit schwere Zeiten durchleben, und erklärte, dass Israel humanitäre Hilfe absichtlich blockiere und den Waffenstillstand in der Region verletze. Der Präsident verwies auf die zivilen Opfer in Gaza und machte auf die anhaltenden humanitären Krisen in der gesamten Region aufmerksam.
Erdoğan sprach auch die zunehmenden Raketen- und Drohnenangriffe auf Golfstaaten an und wies darauf hin, dass das Stabilitätsumfeld in der Region zunehmend erschüttert werde. Insbesondere nach den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran wies Erdoğan darauf hin, dass die Sicherheitsvorkehrungen auch in der Türkei erhöht wurden: „Während sich diese Ereignisse an allen Ecken unserer Geografie abspielen, setzen wir als Türkei unsere Bemühungen für Frieden, Ruhe und Stabilität entschlossen fort. Wir haben alle notwendigen Maßnahmen ergriffen und ergreifen sie weiterhin, um unser Land und unsere Nation von diesen Gefahren fernzuhalten.“
Erdoğan ging auch auf die aktive Diplomatie ein und betonte, dass die Lösung von Problemen am Verhandlungstisch durch Dialog und Verhandlungen zu seinen Prioritäten gehöre.
WOHNUNGSBAUPROJEKTE IN ERDBEBENGEBIETEN UND FESTE RATEN
Bei der Auslosungszeremonie teilte der Präsident Details zu den Wohnungsbauprojekten mit und ging auf die Transformationsprojekte für die vom Erdbeben betroffenen Bürger ein. Erdoğan erklärte, dass in der gesamten Türkei 1 Million 740 Tausend Sozialwohnungen für die Bürger bereitgestellt wurden, und unterstrich die Erleichterungen bei den Zahlungsbedingungen für Erdbebenopfer. Er kündigte an, dass diejenigen, die in die neuen Wohnungen einziehen, in den ersten zwei Jahren keine Zahlungen leisten müssen und danach in festen Raten über 18 Jahre zahlen können.
Erdoğan betonte die Unterstützung des Staates mit den Worten: „Wir als Staat haben die gesamten Infrastrukturkosten von 455 Tausend Wohnungen übernommen und den Bürgern einen Rabatt von 50 Prozent auf den verbleibenden Preis gewährt.“
Bei der Zeremonie wurden zudem Zahlen und Beispiele zu Stadterneuerungsarbeiten und Sozialwohnungsprojekten geteilt. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass in Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Staat ein Städtebauverständnis verfolgt wird, bei dem Städte nicht nur aus Gebäuden bestehen, sondern auch kulturelle und historische Werte in den Vordergrund gestellt werden.
BETONUNG VON SICHERHEIT UND FRIEDEN
Angesichts der jüngsten Entwicklungen bekräftigte Erdoğan die friedliche Haltung der Türkei und drückte die Hoffnung aus, dass friedensorientierte Politiken der gesamten Region Frieden bringen mögen. Der Präsident verwies auch auf die Spiritualität des Ramadan und sagte: „Ich bitte Sie inständig, unsere Geschwister in unserer Herzens- und Kulturgeografie während des Ramadan, der eine Zeit der Solidarität ist, nicht zu vergessen.“
Am Ende seiner Ausführungen betonte Erdoğan, dass Städte nicht nur Bauwerke seien, sondern lebendige Wesen mit einem Gedächtnis, und erklärte, dass sie in ihrer Dienstleistungspolitik einen menschenorientierten Ansatz verfolgen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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