Fenerbahçe hatte Selvi an 'FETÖ' erinnert: Er ließ es unbeantwortet und nahm die CHP ins Visier
Der Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi bezeichnete in seinem heutigen Artikel mit dem Titel „Sie haben die Operationssaison eröffnet, als die Wahlen näher rückten“ die skandalösen Bilder aus dem Anıtkabir als „Operation“. Während er auf die Erinnerung von Fenerbahçe an seinen FETÖ-Artikel nicht reagierte, erhob er Vorwürfe gegen die CHP über Ekrem İmamoğlu.
Der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan hatte im vergangenen Jahr gegenüber dem Hürriyet-Kolumnisten Abdulkadir Selvi gesagt: "Abdülkadir Bey, du wirst in deiner Kolumne das Notwendige tun. Ahmet Bey (Hakan) tut das Notwendige."
Zuletzt hatte Fenerbahçe sehr scharfe Erklärungen abgegeben, nachdem Selvi in seiner Kolumne den Vereinspräsidenten Ali Koç ins Visier genommen hatte.
Während Selvi daran erinnert wurde, dass er in seiner Zeit als Autor bei Yeni Şafak den Anführer der FETÖ aufgefordert hatte, "zurückzukehren", blieb Selvi stumm.
In seinem heutigen Artikel ging Selvi nicht auf das Thema ein, sondern bezeichnete die skandalösen Scharia-Bilder im Anıtkabir als eine Operation, während die Wahlen näher rücken.
Selvi nahm zudem die CHP über den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, ins Visier.
"İMAMOĞLU HAT DIE KONTROLLE ÜBER DIE CHP-FÜHRUNG ÜBERNOMMEN"
Selvi sagte in dem entsprechenden Teil seines Artikels Folgendes:
"Ekrem İmamoğlu hat in Istanbul keine erfolgreiche Leistung vorzuweisen. Die CHP hat keine glänzende Kommunalpolitik, die sie den Bürgern bei den Kommunalwahlen präsentieren könnte. Ekrem İmamoğlu und Özgür Özel liegen im Clinch. Sie können ihre Bürgermeisterkandidaten nicht bestimmen. Ekrem İmamoğlu hat die Kontrolle über die CHP-Führung übernommen. Was werden sie in dieser Situation tun? Um ihr Versagen zu vertuschen, wollen sie die Kommunalwahlen in eine Polarisierung über das Regime führen. Sie wollen ihre Strategie für die Kommunalwahlen nicht auf Leistungen aufbauen, sondern auf säkulare Empfindlichkeiten wie Atatürkismus, Scharia und Kalifat.
Die Türkei ist in der Vergangenheit in solche Fallen getappt. Wir haben einen hohen Preis gezahlt. Wir dürfen nicht wieder in dieselben Fallen tappen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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