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Festnahme von „Geschäftsmann des Jahres“ und 10 weiteren Personen bei 100-Millionen-Lira-Betrug: Geld bezahlt, Auszeichnung erhalten

Bei einer in Izmir koordinierten Operation wurden 11 Verdächtige, darunter der Vorstandsvorsitzende, festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Anteile einer insolventen Versicherungsgesellschaft illegal übernommen und durch Veruntreuung des Firmenkapitals einen öffentlichen Schaden in Höhe von 100 Millionen Lira verursacht zu haben. Zudem wurde bekannt, dass der Vorstandsvorsitzende 180.000 Lira zahlte, um sich selbst als „Geschäftsmann des Jahres“ auszeichnen zu lassen.

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Festnahme von „Geschäftsmann des Jahres“ und 10 weiteren Personen bei 100-Millionen-Lira-Betrug: Geld bezahlt, Auszeichnung erhalten

Bei Ermittlungen der Abteilung für Finanzkriminalität der Polizei Izmir wurde festgestellt, dass der Verdächtige K.G. die Mehrheitsanteile einer überschuldeten Versicherungsgesellschaft auf illegalem Wege übernommen hatte. Während der fünfmonatigen Führung des Unternehmens veruntreute er durch verschiedene Transaktionen einen Teil des Kapitals der finanziell angeschlagenen Firma.

Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass das Kapital der Versicherungsgesellschaft unter dem Vorwand von Waren- und Dienstleistungskäufen an bestimmte Firmen transferiert wurde. Dabei wurden zahlreiche Überweisungen in Beträgen getätigt, die unter der Schwelle für eine Prüfung durch die „Regulierungs- und Aufsichtsbehörde für Versicherungswesen und private Altersvorsorge“ (SEDDK) lagen. Die aus dem Unternehmen abgezogenen Gelder wurden anschließend auf die Privatkonten von K.G. weitergeleitet.

Die Ermittler untersuchten auch die auf den Namen des Unternehmens ausgestellten Rechnungen und stellten fest, dass persönliche Ausgaben von K.G., dem Vorstandsmitglied T.E. und deren Familien – darunter Hotelaufenthalte, Krankenhauskosten, Kleidung, Strandbesuche und Renovierungskosten für Privatwohnungen – über das Firmenkapital abgewickelt wurden.

GELD FÜR AUSZEICHNUNG GEZAHLT

Durch technische und physische Überwachung wurde zudem aufgedeckt, dass Mitarbeiter des Unternehmens bei Gesprächen über das IP-Telefonsystem bezüglich der illegalen Zahlungen sagten: „Er frisst, und wir haben den Stress.“ Die Ermittlungen ergaben, dass K.G. etwa 180.000 Lira aus dem Firmenkapital zahlte, um sich selbst den Titel „Geschäftsmann des Jahres“ verleihen zu lassen. Es stellte sich heraus, dass die Manager der Versicherungsgesellschaft etwa 15 Millionen Lira direkt veruntreuten und durch überhöhte Zahlungen an ihnen nahestehende Firmen für Leistungen wie „Pannenhilfe, Ersatzteile und Agenturkosten“ einen Gesamtschaden für die Öffentlichkeit von rund 100 Millionen Lira verursachten.

11 FESTNAHMEN

Unterdessen wurden bei gleichzeitigen Operationen in Izmir, Istanbul und Ankara 11 Verdächtige gefasst und festgenommen.


Nachrichtenquelle: İHA

Festnahme Öffentlicher Schaden Operation