Finanzministerium forderte Wahlhilfe zurück, HDP lehnte ab: Wo sind die 400 Millionen TL?
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar gab bekannt, dass ein Rechtsstreit über die Rückforderung von Wahlkampfhilfen in Höhe von rund 400 Millionen Lira eingeleitet wurde, da die HDP bei den Wahlen 2023 über die Yeşil Sol Parti angetreten war. Tayyar wies darauf hin, dass sich der Fall derzeit beim Kassationsgericht (Yargıtay) befinde und man das Ergebnis abwarten müsse.
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto ein brisantes Thema zur Sprache gebracht.
Tayyar erinnerte daran, dass die HDP vor den Wahlen am 14. Mai 2023 angesichts eines möglichen Verbots unter dem Dach der Yeşil Sol Parti angetreten war, und fügte hinzu, dass neben der HDP auch linke Parteien wie EHP, TÖP und EMEP unter demselben Dach ein Bündnis gebildet hatten.
Ich möchte ein neues Dossier öffnen, das die politische Agenda beschäftigen wird.
— Şamil Tayyar (@samiltayyar27) 6. Mai 2026
Sie wissen ja.
Die HDP nahm unter Berücksichtigung der Möglichkeit eines Verbots an den Wahlen vom 14. Mai 2023 als Yeşil Sol Parti teil.
Linke Parteien wie EHP, TÖP und EMEP bildeten ebenfalls ein Bündnis mit der HDP unter dem Dach der Yeşil Sol Parti...
Wie Tayyar mitteilte, hatte das Finanzministerium der HDP während des Wahlprozesses gesetzlich vorgeschriebene Wahlkampfhilfen in Höhe von rund 400 Millionen Lira ausgezahlt. Da die HDP jedoch nicht unter ihrem eigenen Namen angetreten sei, habe das Finanzministerium die Rückzahlung dieser Gelder gefordert.
In dem Beitrag wurde erklärt, dass die HDP die Rückzahlungsforderung mit der Begründung abgelehnt habe, man sei „als Bündnis zur Wahl angetreten“, während das Finanzministerium die Gegenposition vertrete, dass man „nicht als Bündnis, sondern als neue Partei“ angetreten sei. Tayyar erklärte, dass der Streit zwischen den Parteien vor Gericht gelandet sei und sich die Akte derzeit zur Prüfung beim Kassationsgericht befinde.
Tayyar schloss seinen Beitrag mit den Worten: „Mal sehen, was aus den 400 Millionen Lira wird, wir werden es beobachten.“
Der Beitrag von Tayyar lautet wie folgt:
„Ich möchte ein neues Dossier öffnen, das die politische Agenda beschäftigen wird.
Sie wissen ja.
Die HDP nahm unter Berücksichtigung der Möglichkeit eines Verbots an den Wahlen vom 14. Mai 2023 als Yeşil Sol Parti teil.
Linke Parteien wie EHP, TÖP und EMEP bildeten ebenfalls ein Bündnis mit der HDP unter dem Dach der Yeşil Sol Parti.
Keine Partei trat, wie in anderen Bündnissen, mit ihrer institutionellen Identität dem Bündnis bei; man trat als Yeşil Sol Parti zur Wahl an.
Das Finanzministerium zahlte der HDP in der Zwischenzeit gesetzlich vorgeschriebene Wahlkampfhilfen in Höhe von rund 400 Millionen Lira.
Da die HDP nicht mit ihrer institutionellen Identität antrat, forderte das Finanzministerium die Rückzahlung der Wahlkampfhilfe.
Während die HDP die Rückzahlungsforderung mit dem Argument ‚Wir sind als Bündnis angetreten‘ ablehnte, beharrte das Finanzministerium auf dem Standpunkt: ‚Ihr seid nicht als Bündnis, sondern als neue Partei angetreten‘.
Die Angelegenheit ist vor Gericht gelandet, das Thema liegt nun beim Kassationsgericht.
Mal sehen, was aus den 400 Millionen Lira wird, wir werden es beobachten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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