Fünf Festnahmen im Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eines Staatsanwalts
Die Verfahren gegen die acht Verdächtigen, die zum Justizpalast Büyükçekmece gebracht wurden, sind bei der Staatsanwaltschaft abgeschlossen. Fünf Verdächtige wurden inhaftiert, drei weitere wurden unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen.
Die Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece hat ein Ermittlungsverfahren wegen der Bedrohung des Staatsanwalts Y.E. eingeleitet, der die Ermittlungen zum Vorwurf des Todes von 12 Babys durch Vernachlässigung auf der Intensivstation eines Privatkrankenhauses führt.
Fünf Mitglieder der sogenannten „Neugeborenen-Bande“, die den Staatsanwalt bedroht hatten, der die Ermittlungen zum Tod von 12 Babys durch Vernachlässigung in Privatkrankenhäusern in Istanbul, Tekirdağ und dem Bezirk Çorlu leitete, wurden inhaftiert, drei weitere Verdächtige wurden unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen.
DER VORFALL
Während der laufenden Ermittlungen zur unrechtmäßigen Bereicherung durch die Verlegung von Babys in Privatkrankenhäuser hatte der Anwalt A.A. am 30. August zunächst telefonisch und später persönlich im Büro des Staatsanwalts für Terror- und organisierte Kriminalität der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece, Y.E., gedroht, dass ein Attentat auf den Staatsanwalt verübt und seiner Familie Schaden zugefügt werde, falls er die Freilassung einiger Verdächtiger nicht veranlasse.
Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen wurde untersucht, wie Informationen über das Umfeld des Staatsanwalts und dessen Wohnort nach außen gelangt waren; zudem wurde im Büro des Staatsanwalts ein Aufnahmegerät installiert.
Es wurde aufgezeichnet, wie M.K.Z., dessen Verbindung zum Anwalt A.A. festgestellt wurde, den Staatsanwalt während des Gesprächs offen mit dem Tod bedrohte. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass persönliche und familiäre Daten des Staatsanwalts bereits vor der Drohung von drei Gendarmeriebeamten im System abgefragt worden waren.
8 Verdächtige, darunter Anwalt A.A.
Bei der im Rahmen der Ermittlungen durchgeführten Operation wurden 11 Personen festgenommen. Drei Gendarmeriebeamte wurden nach Abschluss der Verfahren freigelassen, acht Verdächtige, darunter zwei Anwälte, wurden heute dem Gericht überstellt.
8 Verdächtige, darunter M.K.Z.
Unterdessen wurde das Dossier, das nach Abschluss der Ermittlungen gegen 47 Verdächtige – darunter Ärzte und Krankenschwestern, von denen 22 inhaftiert sind – erstellt wurde, an die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy übermittelt. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der 112-Notrufzentrale Säuglinge gezielt in die Neugeborenen-Stationen von Privatkrankenhäusern verlegt zu haben, mit denen sie zuvor Absprachen getroffen hatten, um sich unrechtmäßig zu bereichern.
Nachrichtenquelle: 12punto
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