Es wurde zum Grab für 78 Menschen... Inspektionsbericht zur großen Katastrophe in Bolu enthüllt: Trotz festgestellter Mängel wurden keine Maßnahmen ergriffen!
Der vom Chefinspektor des Innenministeriums erstellte Bericht zum Brand im Grand Kartal Hotel legt eine Kette von Versäumnissen offen. Es stellte sich heraus, dass trotz der von der Feuerwehr festgestellten Mängel keine Maßnahmen ergriffen wurden und weder die Provinzverwaltung noch die Stadtverwaltung von Bolu die zuständigen Behörden informierten. Hier sind die Details...
Die vom Chefinspektor des Innenministeriums erstellten Voruntersuchungsberichte zu der Katastrophe vom 21. Januar 2025 im Grand Kartal Hotel in Bolu-Kartalkaya, bei der 78 Menschen ihr Leben verloren, wurden dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss vorgelegt.
Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass trotz der bereits zuvor festgestellten Sicherheitsmängel im Hotel keine notwendigen Vorkehrungen getroffen wurden.
MÄNGEL FESTGESTELLT, ABER KEINE MASSNAHMEN ERGRIFFEN
Dem Bericht von Murat Gürgen von der Zeitung Nefes zufolge beantragte die Hotelleitung im Dezember 2024 bei der Stadtverwaltung von Bolu die Erneuerung des Brandschutzzertifikats.
Bei der Inspektion stellten die Feuerwehrteams jedoch schwerwiegende Mängel fest. Nach dieser Entwicklung zog die Hotelleitung ihren ursprünglichen Antrag zurück und stellte erneut einen Antrag auf ein neues Qualifikationszertifikat.
BEHÖRDEN NICHT INFORMIERT
Im Bericht wird festgehalten, dass die Verantwortlichen der Stadtverwaltung von Bolu trotz der festgestellten Mängel beim Brandschutz keinerlei Maßnahmen ergriffen haben und auch die Provinzverwaltung keine notwendigen Schritte bezüglich der Betriebserlaubnis unternahm. Dass die Mängel nicht an die zuständigen Behörden gemeldet wurden, wird als einer der kritischsten Punkte in der Kette der Versäumnisse bewertet.
In Übereinstimmung mit dem Bericht, der auf die Verantwortung der Stadtverwaltung von Bolu und der Provinzverwaltung hinweist, wird die Einleitung von Ermittlungen gegen die verantwortlichen Beamten erwartet, denen Fahrlässigkeit vorgeworfen wird. Während das Gerichtsverfahren zur Brandkatastrophe andauert, fordern die Angehörigen der Opfer Gerechtigkeit.
Nachrichtenquelle : 12punto
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