Fatih Altaylı mit markantem Vergleich zu Aziz İhsan Aktaş: Er nennt das Beispiel Öcalan
Der Journalist Fatih Altaylı bewertete die Situation von Aziz İhsan Aktaş, der nach Anwendung der Kronzeugenregelung freigekommen war, wies auf rechtliche Widersprüche hin und zog einen markanten Vergleich zu Öcalan. Altaylı sagte: „Der Anführer der Bande ist draußen, während diejenigen, deren Namen er genannt hat, im Gefängnis sitzen.“
Aziz İhsan Aktaş, der wegen des Vorwurfs, Anführer einer kriminellen Vereinigung zu sein, festgenommen worden war, wurde während des Haftprozesses unter Anwendung der Kronzeugenregelung gegen Auflagen freigelassen. Neben Aktaş wurde kürzlich auch der Hausarrest für Ertan Yıldız aufgehoben, einen Berater des Bürgermeisters der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), der im Zuge von İBB-Operationen festgenommen und später ebenfalls durch die Kronzeugenregelung freigekommen war. Es wurde jedoch berichtet, dass die Entscheidungen über Hausarrest und gerichtliche Auflagen gegen Adem Soytekin und Alican Abacı weiterhin bestehen.
FÜHRTE ZUR FESTNAHME VON CHP-BÜRGERMEISTERN
Aktaş, der bei einer „Korruptionsoperation“ gegen die CHP-geführte Gemeinde Beşiktaş festgenommen wurde, führte durch seine Aussagen im Rahmen der Kronzeugenregelung zur Festnahme zahlreicher CHP-Bürgermeister.
„SIE TREIBEN SICH IN RESTAURANTS HERUM“
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hatte kurz vor der Entscheidung die in den İBB-Operationen Inhaftierten besucht. Özel äußerte seinen Unmut darüber, dass einige Personen, die durch die Kronzeugenregelung freigekommen waren, trotz Hausarrests in Istanbuler Restaurants unterwegs seien:
„Sie nehmen einen Mehmet fest, ohne die Anwaltskammer zu fragen, und verhängen gegen den anderen Hausarrest. Sie treiben sich in Istanbul in Restaurants herum. Wir haben unsere Unterlagen dem Hohen Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) übergeben; mal sehen, wann sie den Mut aufbringen, diese Bande zu zerschlagen.“
Der Journalist Fatih Altaylı wies in seiner Wochenendbewertung auf die Situation von Aziz İhsan Aktaş hin. Altaylı bezeichnete den angewandten rechtlichen Prozess als „Absurdität“ und zog mit dem Beispiel Öcalan einen markanten Vergleich. Altaylı äußerte sich wie folgt:
„Der Mann, der zugibt, der Anführer der Bande zu sein, ist draußen. Diejenigen, die angeblich mit ihm Geschäfte gemacht haben, sitzen in Haft. Die eigentliche Seltsamkeit ist nicht die Aufhebung des Hausarrests, sondern dass Aktaş überhaupt nie im Gefängnis war. Ein Beispiel: Öcalan wird gefasst, er nennt im Verhör Namen. Er sagt: ‚Ich habe die Waffe von diesem bekommen, jener hat mich unterstützt.‘ Dann wird Öcalan freigelassen und die von ihm genannten Personen werden festgenommen. Das heutige Bild ist genau das.“
„DIE EINZIGE PERSON, DIE FRÜHER ODER SPÄTER EINE STRAFE ERHALTEN WIRD, IST AKTAŞ“
Altaylı erklärte, dass Aktaş früher oder später verurteilt werde, und wies auf die Prognose des CHP-Chefs Özgür Özel hin:
„Özel scheint eine gute Quelle bei der Justiz zu haben. Er sagte, dass Aktaş nach Mücahit Birinci im Hausarrest herumlaufe, und keine 24 Stunden später wurde der Hausarrest aufgehoben. Ich wäre nicht überrascht, wenn er ins Ausland flieht. Vielleicht haben sie ihm deshalb acht Leibwächter zur Seite gestellt.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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