Das Kokain-Netzwerk von der Türkei nach Frankreich sorgte für Aufsehen: Wem das Schiff mit 9 Tonnen Kokain gehörte, ist nun bekannt!
Der Eigentümer der mehr als 9 Tonnen Kokain, die bei einer Operation der französischen Marine vor der Insel Martinique auf einem türkischen Schiff aus Istanbul beschlagnahmt wurden, ist identifiziert worden. Der Marktwert der Drogen soll 3 Milliarden Dollar übersteigen.
Die französische Marine hat bei einer Operation in der Nähe der Insel Martinique in der Karibik mehr als 9 Tonnen Kokain auf einem Schiff beschlagnahmt, das einem türkischen Reeder gehört.
Es wurde berichtet, dass das Schiff, das bei der Operation der französischen Marine am 10. Januar 2025 gestoppt wurde, einem in Istanbul ansässigen Reeder namens H.B.T. gehört.
VON ISTANBUL NACH SÜDAMERIKA
Den Informationen zur Operation zufolge legte das mit Kokain beladene Schiff am 12. November 2024 in Istanbul ab. Der erste Halt war am 10. Dezember das westafrikanische Land Guinea-Bissau; am 13. Dezember setzte das Schiff seine Reise in Richtung der Insel Martinique in der Karibik fort. Am 28. Dezember schaltete das Schiff sein Radarsignal aus, was Verdacht erregte, und wurde am 10. Januar vom französischen Militär gestoppt.
RADARSIGNAL AUSGESCHALTET, ÜBERWACHUNG EINGELEITET
Das unter türkischer Flagge fahrende Schiff, das am 28. Dezember sein Radarsystem ausschaltete und zu einem "Geisterschiff" wurde, wurde von der französischen Marine verfolgt. Bei der Operation vor Martinique am 10. Januar wurden 250 Drogenpakete auf dem Schiff sichergestellt.
Tests ergaben, dass es sich bei allen Paketen um Kokain handelte.
MARKTWERT DES KOKAINS BETRÄGT 3 MILLIARDEN DOLLAR
Die französischen Behörden gaben die Menge des beschlagnahmten Kokains mit über 9 Tonnen an. Die Sicherstellung dieser Menge, deren Straßenverkaufswert auf 3 Milliarden Dollar geschätzt wird, geht als eine der größten Drogenoperationen vor der französischen Küste in den letzten Jahren in die Geschichte ein.
DIE NAMEN ZINDAŞTİ UND SEINER TÜRKISCHEN PARTNER STEHEN IM VORDERGRUND
Nach Informationen, die Can Bursalı von Halk TV aus Sicherheitskreisen erhalten hat, sollen die Eigentümer der Drogen in dieser Größenordnung der iranische Drogenbaron Naci Zindaşti, dem zahlreiche politische Verbindungen in der Türkei nachgesagt werden, sowie zwei türkische Staatsbürger namens A.Ö. und İ.Y. sein.
Es ist bekannt, dass Zindaşti zuvor in der Türkei verhaftet, jedoch nach einem Druckprozess, in den der ehemalige Chefberater des Präsidenten, Burhan Kuzu, verwickelt war, freigelassen wurde und anschließend in die Vereinigten Arabischen Emirate floh.
AUCH A.Ö. UND İ.Y. SIND IN DEN VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATEN
Es wurde festgestellt, dass sich auch A.Ö. und İ.Y., die als Partner von Zindaşti genannt werden, derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufhalten. Sicherheitsbehörden gehen dem Verdacht nach, dass diese Personen die finanziellen und logistischen Operationen des Drogenschmuggels leiteten.
Die Insel Martinique, auf der die Operation stattfand, zeichnet sich durch ihre Nähe zu den weltweit größten Kokainproduzenten wie Venezuela und Kolumbien aus. Die Insel gehört zu Frankreich, ist kein offiziell unabhängiger Staat, steht jedoch unter der direkten Kontrolle des französischen Militärs. Dies bietet einen strategischen Vorteil bei der Kontrolle des Drogenverkehrs in Richtung Europa.
Während der Vorfall in der internationalen Presse ein breites Echo fand, wurde bekannt, dass auch die türkischen Sicherheitsbehörden bezüglich des Themas mit Frankreich in Kontakt stehen.
Nachrichtenquelle : 12punto
Verwandte Nachrichten
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung