Konzert-Angst bei Çerçioğlu: Druck auf Gemeindepersonal zur „verpflichtenden Teilnahme“
Gegen die Bürgermeisterin der Stadt Aydın, Özlem Çerçioğlu, wurden neue Vorwürfe erhoben. Behauptungen zufolge soll das Gemeindepersonal gezwungen worden sein, ein Konzert von Hakan Altun zu besuchen. Es wurde behauptet, dass denjenigen, die nicht teilnehmen, eine „Registrierung und die Drohung mit Entlassung“ drohe.
Es wurde behauptet, dass die Bürgermeisterin der Stadt Aydın, Özlem Çerçioğlu, das Gemeindepersonal dazu zwingen wolle, an dem für heute Abend geplanten Konzert von Hakan Altun teilzunehmen. Den Behauptungen zufolge wurde erklärt, dass Mitarbeiter, die nicht am Konzert teilnehmen, „registriert“ würden und mit der „Drohung der Entlassung“ konfrontiert seien.
In Nachrichtenverläufen von Chatgruppen soll die Anweisung zur Teilnahme erteilt worden sein; zudem wurde behauptet, dass nicht nur Mitarbeiter aus dem Zentrum, sondern auch Beschäftigte aus den umliegenden Bezirken mit Bussen zum Konzert gebracht werden sollen.
ÄHNLICHE VORWÜRFE GAB ES BEREITS IN DER VERGANGENHEIT
Bereits zuvor war behauptet worden, dass auf einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Aydın Druck ausgeübt wurde, „aus der CHP auszutreten und zur AK-Partei zu wechseln“, und dass denjenigen, die sich dem widersetzten, mit Entlassung gedroht wurde.
SCHARFE REAKTION DER JUGENDORGANISATION
Der Vorsitzende der CHP-Jugendorganisation der Provinz Aydın, Ufuk Gündoğdu, reagierte scharf auf die genannten Vorwürfe. In seiner Erklärung bezeichnete Gündoğdu es als inakzeptabel, dass Gemeindemitarbeiter unter Androhung von Konsequenzen zu einem Konzert gezwungen werden, und äußerte sich wie folgt:
„Es ist inakzeptabel, dass Gemeindepersonal gezwungen wird, an politischen Shows teilzunehmen und durch die Drohung der Entlassung zum Schweigen gebracht wird. Die Würde der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist wertvoller als leere Stühle in einem Konzertbereich.“
„Das Amt des Bürgermeisters ist dazu da, dem Volk zu dienen. Es steht niemandem gut zu Gesicht, Mitarbeiter zum Instrument der eigenen politischen Ambitionen zu machen. Wir als Jugend werden zu diesem Druck nicht schweigen und an der Seite der Beschäftigten stehen.“
„Wer heute für ein Konzert bedroht wird, soll morgen mit denselben Methoden für eine andere politische Rechnung zum Schweigen gebracht werden. Die Werktätigen von Aydın sind nicht allein.“
„Wir werden unseren Kampf gegen jede Gesinnung fortsetzen, die öffentliche Macht für persönliche Interessen missbraucht.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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