Die PKK hat sich aufgelöst, doch was passiert mit den Waffen? Das Rätsel um die Waffen im Prozess!
Die Terrororganisation PKK hatte erklärt, dass sie sich auflöst und die Waffen niederlegt. Die auffälligsten Fragen in diesem Prozess betreffen jedoch das Wie und Wo der Waffenübergabe. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen werden die Waffen nicht vergraben. Hier sind die Details...
Der neue Lösungsprozess steht im Zentrum der türkischen Agenda. Der Prozess begann mit dem Handschlag des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli mit den Abgeordneten der DEM-Partei bei der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) und gewann anschließend durch den Aufruf des Terroristenführers Abdullah Öcalan am 27. Februar, „die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen“, an Dynamik.
Nach diesen Entwicklungen wurde am 10. April bekannt, dass Sırrı Süreyya Önder und Pervin Buldan, die Teil der Imralı-Delegation der DEM-Partei waren, im Präsidentenpalast mit dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammengetroffen waren. Dieses Treffen wurde als wichtiges Signal dafür gewertet, dass der Prozess nun „faktisch“ begonnen hat.
ER HATTE GESAGT: „SIE KÖNNTEN JEDEN MOMENT GUTE NACHRICHTEN ERHALTEN“
Während die Transparenzdebatten über den neuen Prozess, der in der Öffentlichkeit mit dem Slogan „Eine Türkei ohne Terror“ vermarktet wird, andauern, erklärte die Terrororganisation PKK nach ihrem sogenannten Kongress zwischen dem 5. und 7. Mai ihre Auflösung. In einer veröffentlichten Erklärung gab die Organisation offiziell bekannt, dass sie die Entscheidung getroffen habe, die Waffen niederzulegen.
Präsident Erdoğan hatte kurz vor dieser Erklärung in Bezug auf den sogenannten Kongress gesagt: „Sie könnten jeden Moment gute Nachrichten erhalten.“
WIE WERDEN DIE WAFFEN NIEDERGELEGT?
Nach den Kulisseninformationen des Kolumnisten der Zeitung Korkusuz, Can Coşkun, enthält der Prozess der Waffenabgabe kritische Details. Den Informationen von Coşkun zufolge:
Es wird kein „drittes Auge“, also keine ausländische oder neutrale Beobachterdelegation, im Prozess der Waffenabgabe geben.
Die Planung des Prozesses wird direkt vom Nationalen Nachrichtendienst (MİT) durchgeführt. Eine Einbeziehung internationaler Institutionen wie der Vereinten Nationen steht nicht auf der Tagesordnung.
Die Waffen werden nicht wie im früheren Lösungsprozess vergraben. Stattdessen werden sie in den Lagern der PKK im Irak unter der Koordination des MİT und über einen Mechanismus, an dem auch ein Vertreter der irakischen Regierung beteiligt sein wird, eins zu eins entgegengenommen.
Nach der Übergabe der Waffen und der Auflösung des Organisationskaders werden alle Gebiete, in denen die Organisation in der Vergangenheit aktiv war, von den Sicherheitskräften erneut kontrolliert.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung