Skandal bei offizieller Militärparade in Griechenland: Beleidigungen gegen die Türkei! Ermittlungen abgeschlossen
Gegen Angehörige der griechischen Marine, die während der offiziellen Militärparade in Athen Parolen gegen die Türkei skandierten, wurden Disziplinarmaßnahmen verhängt. Während einige Militärschüler zu 20 Tagen Haft verurteilt wurden, hatte der Vorfall in Ankara für Empörung gesorgt.
Während der Militärparade in Athen anlässlich der Feierlichkeiten zum griechischen Unabhängigkeitstag am 25. März skandierten Kadetten der griechischen Marine Parolen gegen die Türkei. Diese Äußerungen stießen sowohl bei den Zuschauern der Parade als auch in der internationalen Öffentlichkeit auf scharfe Kritik.
UNTERSUCHUNG ABGESCHLOSSEN: STRAFMASS FESTGELEGT
Die vom griechischen Verteidigungsministerium eingeleitete Disziplinaruntersuchung gegen die skandierenden Militärschüler wurde abgeschlossen.
Einige der identifizierten Marineangehörigen wurden zu 20 Tagen Haft verurteilt. Gegen andere Militärschüler, die nicht direkt an der Planung beteiligt waren, aber an den Sprechchören teilnahmen, wurden mildere Disziplinarstrafen verhängt.
In einer Erklärung des Verteidigungsministeriums hieß es: „Um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, wurde das Disziplinarverfahren mit größter Sorgfalt durchgeführt.“
SCHARFE REAKTION AUS ANKARA: „UNVERANTWORTLICH UND ANMASSEND“
Das türkische Außenministerium reagierte scharf auf die bei der offiziellen Zeremonie gegen die Türkei gerichteten Parolen. Ministeriumsquellen erklärten: „Dieses unverantwortliche Verhalten, das darauf abzielt, den türkisch-griechischen Beziehungen zu schaden, ist inakzeptabel.“ In der Erklärung wurden die verwendeten Ausdrücke als „anmaßend“ bezeichnet und von Athen eine Erklärung gefordert.
AUCH KRITIK VON DER GRIECHISCHEN OPPOSITION
Nicht nur die Türkei, auch die Oppositionsparteien in Griechenland blieben angesichts des Skandals nicht stumm. Die größte Oppositionspartei SYRIZA bezeichnete die während der Parade skandierten Parolen in einer Stellungnahme als „provokativ und beschämend“.
SYRIZA forderte die Regierung auf, eine umfassende Untersuchung einzuleiten.
Nachrichtenquelle : 12punto
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