Gericht stoppt Bebauung eines Areals in der Größe von 26 Fußballfeldern
Der stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Buğra Gökçe, gab bekannt, dass das Projekt für ein 26 Fußballfelder großes Areal in Eyüpsultan gestoppt wurde. Das Gelände war aufgrund von Kreditschulden der Demirören Holding an die Ziraat Bank übertragen worden und sollte durch die Emlak GYO für eine kommerzielle Bebauung erschlossen werden.
Der stellvertretende Generalsekretär der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Buğra Gökçe, gab bekannt, dass das Projekt für ein Areal, das aufgrund von Kreditschulden der Demirören Holding an die Ziraat Bank übertragen und als Reservebaugebiet ausgewiesen werden sollte, gestoppt wurde.
Gökçe äußerte sich zu der Entscheidung wie folgt: „Mit diesem Präzedenzfall haben wir nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Schutz der ökologischen Vielfalt der Region erzielt, sondern auch die Umsetzung einer Regelung verhindert, die unsere Bürger dem Risiko von Katastrophen ausgesetzt hätte. Ich gratuliere allen Kollegen und Juristen, die sich für den Erhalt der Schönheit Istanbuls einsetzen, und wünsche den Istanbulern schöne Tage, an denen unser Naturerbe nicht durch Profitgier zerstört wird, unser natürlicher und ökologischer Reichtum geschützt bleibt und jeder saubere Luft atmen kann.“

Der stellvertretende Generalsekretär der İBB, Buğra Gökçe, kündigte heute über seinen Social-Media-Account an, dass das Projekt für das 26 Fußballfelder große Areal in Eyüpsultan, das aufgrund von Kreditschulden der Demirören Holding an die Ziraat Bank übertragen und von der Emlak GYO als Reservebaugebiet ausgewiesen werden sollte, gestoppt wurde. Der Beitrag von Gökçe lautet wie folgt:
„Liebe Istanbuler, ich habe eine gute Nachricht für Sie. Das unten abgebildete Grundstück wurde als Ausgleich für die Kreditschulden der Demirören Holding an die Ziraat Bank übertragen. Wie bekannt ist, handelt es sich bei dem Gelände, auf dem die Emlak Konut Gayrimenkul Yatırım Ortaklığı A.Ş. nach der Übertragung ein Luxuswohnprojekt startete, um die wichtigste Grünfläche der Region. Vor der guten Nachricht eine kleine Information:

Dieses Gebiet wurde am 29. März 2022 vom Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel als 'Reservebaugebiet' ausgewiesen und das 26 Fußballfelder große Areal für die Bebauung freigegeben. Dieser Plan wurde durch Klagen unserer Bürger gestoppt.
Mit der Planänderung des Ministeriums für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel am 29. Mai 2023 wurde das Gebiet erneut als Reservebaugebiet definiert. Auf diese Weise sollte die Befugnis zur Planung in der Region von unserer Stadtverwaltung auf das Ministerium übertragen werden. Als İBB haben wir gegen den am 29. Mai 2023 genehmigten Flächennutzungsplan im Maßstab 1/5000 und den Bebauungsplan im Maßstab 1/1000 Klage auf Aufhebung eingereicht.
„DIE AUSWEISUNG ALS RESERVEBAUGEBIET WÜRDE ZU ÜBERSCHWEMMUNGEN UND ÄHNLICHEN KATASTROPHEN BEITRAGEN“
Nun die gute Nachricht: Das zuständige Gericht, das die von uns eingereichte Klage prüfte, stellte fest, dass ein Gebiet nur dann als Reservebaugebiet ausgewiesen werden kann, wenn es die im Gesetz Nr. 6306 für die Stadterneuerung festgelegten Kriterien erfüllt. Es sei wissenschaftlich nicht möglich, das Gebiet als Reservegebiet auszuweisen. Zudem wurde festgestellt, dass eine Bebauung des streitgegenständlichen Areals zu einer Verringerung der ins Erdreich sickernden Wassermenge und des Grundwasserspiegels führen könnte, dass das Ausbleiben der Wasserversickerung das hydrologische Gleichgewicht negativ beeinflussen würde, dass ein Teil des Gebiets in einem Überschwemmungsrisikogebiet liegt und dass die Ausweisung als Reservebaugebiet zu Überschwemmungen und ähnlichen Katastrophen beitragen würde. Aufgrund dieser Feststellungen wurde die entsprechende Planänderung (also die Ausweisung des Grundstücks als Reservebaugebiet) aufgehoben.

„MIT DIESEM PRÄZEDENZFALL HABEN WIR DIE UMSETZUNG EINER REGELUNG VERHINDERT, DIE UNSERE BÜRGER DEM RISIKO VON KATASTROPHEN AUSGESETZT HÄTTE“
Mit diesem Präzedenzfall haben wir nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Schutz der ökologischen Vielfalt der Region erzielt, sondern auch die Umsetzung einer Regelung verhindert, die unsere Bürger dem Risiko von Katastrophen ausgesetzt hätte. Ich gratuliere allen Kollegen und Juristen, die sich für den Erhalt der Schönheit Istanbuls einsetzen, und wünsche den Istanbulern schöne Tage, an denen unser Naturerbe nicht durch Profitgier zerstört wird, unser natürlicher und ökologischer Reichtum geschützt bleibt und jeder saubere Luft atmen kann.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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