Gesetzesvorschlag der MHP zum Schutz von Frauen und Kindern
Der Abgeordnete der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP) für Kayseri, Baki Ersoy, hat einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der vorsieht, dass bei Straftaten gegen Frauen und Kinder keine Strafmilderungen gewährt werden dürfen.
Der MHP-Abgeordnete für Kayseri, Baki Ersoy, hat bei der Großen Nationalversammlung der Türkei einen Gesetzesvorschlag eingereicht, der darauf abzielt, bei schweren Straftaten gegen Frauen und Kinder keine Strafmilderungen mehr anzuwenden und die Strafen für diese Delikte zu verschärfen.
In dem Gesetzesvorschlag verweist Baki Ersoy auf den Anstieg von Gewalt, Missbrauch und Tötungsdelikten gegen Frauen und Kinder in den letzten Jahren. Er schlägt vor, bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen und sexuellen Übergriffen gegen Frauen und Kinder jegliche Strafmilderungen aufgrund von „gutem Benehmen“, „ungerechtfertigter Provokation“ oder ähnlichen mildernden Umständen abzuschaffen. Zudem wird betont, dass die Täter dieser Verbrechen am härtesten bestraft werden müssen und für sie weder eine Strafaussetzung, noch eine Umwandlung in Geldstrafen oder eine Bewährungsstrafe in Betracht kommen darf.



Nachrichtenquelle: İHA
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