Gleichzeitige Angriffe auf US-Stützpunkte in Syrien
Auf die Stützpunkte der US-Armee in den Provinzen Deir ez-Zor und al-Hasaka wurden zeitgleich Angriffe verübt. Ob es bei den Angriffen zu Verlusten kam, ist bisher nicht bekannt.
In den syrischen Provinzen Deir ez-Zor, al-Hasaka und Homs wurden zeitgleich Angriffe auf die Stützpunkte verübt, an denen US-Streitkräfte stationiert sind, darunter das Ölfeld al-Omar, Harab Cir und al-Tanf.
Nach Informationen aus lokalen Quellen wurden nach Mitternacht insgesamt 10 Angriffe mit Boden-Boden-Waffen auf das Ölfeld al-Omar und den Stützpunkt Harab Cir in den Provinzen Deir ez-Zor und al-Hasaka verübt.
Unterdessen wurde der Stützpunkt al-Tanf in der Wüstenregion von Homs nahe der jordanischen Grenze von unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) unbekannter Herkunft angegriffen.
Es liegen Berichte vor, dass Raketen in der Umgebung der Stützpunkte einschlugen; Informationen über mögliche Opfer gibt es bisher nicht.
Zuvor waren bereits mindestens 15 Angriffe mit Boden-Boden-Waffen auf den Militärstützpunkt am Ölfeld al-Omar und das Gasfeld Koniko in Deir ez-Zor verübt worden.
ANGRIFFE AUF US-ARMEE HÄUFEN SICH
In den letzten Tagen wurden in Syrien vermehrt Angriffe mit bewaffneten unbemannten Luftfahrzeugen (SİHA) und Boden-Boden-Waffen auf Stützpunkte der US-Armee verübt, darunter in der Region al-Tanf, im Bezirk al-Malikiyya nahe der irakischen Grenze, im Bezirk al-Shaddadi in der Provinz al-Hasaka sowie in der Provinz Deir ez-Zor.
Das Gebiet von Deir ez-Zor östlich des Euphrat steht unter der Kontrolle der YPG, während das Stadtzentrum und andere ländliche Gebiete von der syrischen Regierung und vom Iran unterstützten Gruppen kontrolliert werden.
Vom Iran unterstützte Gruppen verüben regelmäßig Angriffe mit Raketen und SİHAs auf US-Stützpunkte am östlichen Ufer des Euphrat.
CHAMENEI HATTE 'HANDELN' ANGEKÜNDIGT
Das iranische Staatsfernsehen hatte am 19. Oktober einen Bericht ausgestrahlt, in dem erläutert wurde, wie Teheran durch seine Verbündeten in der Region, die es als "Widerstandskräfte" bezeichnet, Angriffe ausführen könnte, falls Israel seine Angriffe auf Gaza nicht einstellt.
In dem Videobeitrag wurde auf einer Karte dargestellt, wie Israel gleichzeitig aus dem Norden durch die Hisbollah, aus dem Osten durch Milizen im Irak und in Syrien sowie aus dem Süden durch die Huthi-Rebellen im Jemen mit Raketen und unbemannten Luftfahrzeugen ins Visier genommen werden könnte.
Der Iran hatte mehrfach auf höchster Ebene dazu aufgerufen, die israelischen Angriffe in Gaza zu stoppen.
Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Chamenei hatte in einer Rede am 17. Oktober erklärt, dass die "Widerstandskräfte" handeln würden, falls die israelischen Angriffe andauern sollten.
Auch Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hatte am 19. Oktober die Möglichkeit einer Ausweitung des israelisch-palästinensischen Konflikts auf die gesamte Region thematisiert. Der Iran bezeichnet die libanesische Hisbollah, die von ihm unterstützten Milizen in Syrien und im Irak sowie die Huthi-Rebellen im Jemen als "Widerstandskräfte".
Nachrichtenquelle: AA
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