Gutachten nach der Stromschlag-Tragödie in Izmir veröffentlicht: 'Das Ergebnis von İZSU-Maßnahmen...'
Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu dem Vorfall in Izmir, bei dem Özge Ceren Deniz und İnanç Öktemay während eines starken Regens beim Überqueren der Straße durch einen Stromschlag ums Leben kamen, dauern an. Das Stromverteilungsunternehmen GDZ Elektrik gab nach der Begutachtung durch Sachverständige eine Stellungnahme ab.
In dem Fall, bei dem in Izmir zwei Menschen durch einen Stromschlag ums Leben kamen, wurde festgestellt, dass am 4. Januar 2024 im betroffenen Gebiet drei neue Regenwasserabläufe ohne Benachrichtigung des Stromverteilungsunternehmens GDZ Elektrik errichtet wurden. Dabei wurden die Schutzmaterialien der Stromkabel, die vorschriftsmäßig in einem 45 Zentimeter tiefen Kabelkanal verlegt waren, beschädigt und gedehnt, wodurch die Kabel über die Verbindungsrohre zwischen den Gittern gehoben wurden. Dieser Zustand wurde einen Tag nach dem Vorfall bei einer Untersuchung vor Ort durch die zuständigen Behörden festgestellt und protokolliert.
"EIN TEIL DES SCHUTZROHRES WURDE ENTFERNT..."
In dem Bericht, der infolge der von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Sachverständigenprüfung erstellt wurde, wird die Situation wie folgt zusammengefasst:
"Ein Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist, dass der Faktor, der an der Stelle, an der die minimale Kabeltiefe auf 15 cm absinkt, zu einer so geringen Verlegetiefe führt, das weiße Drainagerohr ist, das direkt neben dem Schachtdeckel verlegt wurde. Dieses drückt die Kabel in Richtung des Deckels, wobei das Kabelschutzrohr in diesem Bereich entfernt wurde. Wir sind der Ansicht, dass dieser Zustand, der das Ergebnis von İZSU-Maßnahmen ist, eine der Hauptursachen für den Unfall darstellt."
In der Stellungnahme des Stromverteilungsunternehmens GDZ Elektrik hieß es zudem: "Die Anfragen, die in den letzten 6 Monaten über alle Kanäle, einschließlich CİMER, Callcenter und soziale Medien, bezüglich des betroffenen Gebiets bei unserer Institution eingegangen sind, wurden geprüft; es wurde jedoch festgestellt, dass keine Beschwerdeeinträge vorliegen. Die Beschwerden, von denen die Anwohner berichten, dass sie schon lange gemeldet worden seien, wurden an die anderen verantwortlichen Institutionen gerichtet. Andererseits wurde am 9. Januar eine Störungsmeldung bezüglich eines anderen Netzelements aus der Region entgegengenommen, das Problem wurde von den Teams behoben und der Vorgang geschlossen."
Nachrichtenquelle: İHA
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