Hamas äußert sich zur Geiselkrise: „Wir werden über ihr Schicksal erst nach Ende der Angriffe sprechen“
Die Hamas hat erklärt, dass sie das Schicksal der israelischen Militärgeiseln erst dann erörtern werde, wenn die Aggression Israels gegen den Gazastreifen beendet sei.
Am 15. Tag des israelisch-palästinensischen Konflikts äußerte sich Osama Hamdan, einer der hochrangigen Vertreter der Hamas im Libanon, zum Schicksal der Geiseln.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erklärte Osama Hamdan im Libanon, dass die „Hamas das Schicksal der israelischen Militärgeiseln erst dann erörtern werde, wenn die Aggression Israels gegen den Gazastreifen beendet ist“.
Hamdan sagte: „Unsere Haltung zu den israelischen Militärgeiseln ist klar: Es geht um einen Gefangenenaustausch. Wir werden dies nicht erörtern, bevor Israel seine Aggression gegen Gaza und die Palästinenser beendet hat.“
IDENTITÄT VON 210 GEISELN BESTÄTIGT
Der Sprecher der israelischen Armee, Daniel Hagari, hatte sich heute in einer Videobotschaft zu den im Gazastreifen festgehaltenen Israelis geäußert. Hagari teilte mit, dass man bisher die Identität von 210 israelischen Gefangenen festgestellt und deren Familien darüber informiert habe, dass sie im Gazastreifen als Geiseln gehalten werden.
Der Armeesprecher wies darauf hin, dass dies nicht die Gesamtzahl aller Geiseln sei und die israelische Armee weiterhin Informationen über vermisste Israelis untersuche. Er betonte, dass es ihre Aufgabe sei, „alle nach Hause zu bringen“.
ZWEI GEISELN WURDEN FREIGELASSEN
Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, hatten gestern Abend bekannt gegeben, dass sie als Reaktion auf die Bemühungen Katars zwei US-amerikanische Geiseln (eine Mutter und ihre Tochter) aus humanitären Gründen freigelassen haben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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