Im Metrobus kennengelernt und betrogen: Selbst die Zentralbank konnte die Dollars nicht als Fälschung identifizieren
Der ausländische Staatsbürger Samad B. kam in die Türkei, um dort ein Unternehmen zu gründen. In der Hoffnung auf eine Geschäftspartnerschaft übergab er seine gesamten Ersparnisse an Hasan Ş., den er im Metrobus kennengelernt hatte. Als er jedoch feststellte, dass er betrogen worden war, erlebte er einen großen Schock.
Der ausländische Staatsbürger Samad B. kam mit dem Traum, ein Unternehmen zu gründen, in die Türkei. Am 20. April letzten Jahres begann Samad B. im Metrobus ein Gespräch mit Hasan Ş., der neben ihm saß. Im Laufe des sich vertiefenden Gesprächs schlug Hasan Ş. dem Samad B. vor, gemeinsam Geschäfte zu machen.
Während Samad B. das Angebot begeistert annahm, riet ihm Hasan Ş., sein Geld in Dollar umzutauschen. Samad B. vertraute seinem Geschäftspartner und übergab ihm in einem Café in Ataşehir sein gesamtes Geld. Im Gegenzug erhielt er 19.600 Dollar.
Als Samad B. das Geld nach einiger Zeit verwenden wollte, erlebte er einen Schock, als er erfuhr, dass die Dollars gefälscht waren.
Nach der Beschwerde des Mannes wurde von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet und die Aussage von Hasan Ş. aufgenommen. Der Verdächtige wies die Vorwürfe zurück und behauptete, er habe nicht gewusst, dass das Geld gefälscht sei.
ZENTRALBANK: 'AUF DEN ERSTEN BLICK MÖGLICHERWEISE NICHT LEICHT ZU ERKENNEN'
Die 196 Banknoten zu je 100 US-Dollar wurden zur Untersuchung an die Zentralbank der Republik Türkei geschickt. In dem Bericht der Zentralbank wurde festgestellt, dass es sich bei den 196 Banknoten um Fälschungen handelt und diese aufgrund der Sorgfalt und des Grades der handwerklichen Ausführung auf den ersten Blick möglicherweise nicht leicht als solche zu erkennen seien.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen Hasan Ş. Anklage wegen "Geldfälschung" erhoben, für die eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren gefordert wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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