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Großes Chaos in Europa: Millionen Menschen ohne Strom!

Ein großflächiger Stromausfall, der in Spanien und Portugal begann und sich auf die Grenzregionen Frankreichs ausweitete, hat das öffentliche Leben lahmgelegt. Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, Zugverbindungen gestrichen und das Internet brach zusammen. Während die Behörden zu Krisensitzungen zusammenkamen, ist die Ursache des Ausfalls weiterhin unklar.

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Großes Chaos in Europa: Millionen Menschen ohne Strom!

Ein großflächiger Stromausfall, der sich am Montag in Spanien und Portugal ereignete, ließ Millionen Menschen ohne Strom zurück. Die Unterbrechungen wirkten sich auch auf die französischen Regionen nahe der spanischen Grenze aus.

In Spanien hatte der Stromausfall direkte Auswirkungen auf die Kernenergieproduktion. Aufgrund von Sicherheitsprotokollen stellten fünf Kernreaktoren des Landes den Betrieb ein. Die Behörden betonten, dass die internen Stromversorgungssysteme der Reaktorgebäude weiterhin funktionierten.

AUSWIRKUNGEN AUCH IM VERKEHRSWESEN

Die Auswirkungen des Stromausfalls zeigten sich auch im Verkehrssektor. Eines der führenden spanischen Eisenbahnunternehmen, RENFE, gab bekannt, dass ab 12.30 Uhr alle Zugverbindungen im Land eingestellt wurden. Tausende U-Bahn-Passagiere, die ohne Strom festsaßen, mussten sich ihren Weg aus den dunklen Tunneln zu den Ausgängen bahnen. Das Einschalten von Notstromaggregaten verhinderte ein noch größeres Chaos.

RENFE-Vertreter erklärten, dass aufgrund des Ausfalls kein Zug mehr fahren konnte und keine neuen Abfahrten möglich waren. In einer Mitteilung des Unternehmens wurde den Fahrgästen mitgeteilt, dass die Entwicklungen genau verfolgt würden und man daran arbeite, den Normalbetrieb wiederherzustellen.

SCHLAG FÜR DIE DIGITALE INFRASTRUKTUR

Es wurde berichtet, dass der Stromausfall auch die digitale Infrastruktur schwer getroffen hat. In Portugal und Spanien waren die Internetverbindungen weitgehend unterbrochen. Laut Daten von NetBlocks ist der Kabelinternetdienst in vielen Regionen weiterhin nicht verfügbar. Spanische Stromversorgungsunternehmen gaben hingegen bekannt, dass die Stromverteilung in einigen Gebieten schrittweise wieder aufgenommen wurde.

SPANISCHE REGIERUNG HANDELT

Angesichts der Krise wurde die spanische Regierung aktiv. Laut einem Bericht des spanischen Radiosenders Cadena SER begaben sich der Premierminister und der Energieminister zum Hauptsitz des nationalen Stromnetzbetreibers Red Eléctrica, um die Entwicklungen direkt vor Ort zu verfolgen. Die Zeitung El Pais berichtete zudem, dass die spanische Regierung eine Krisensitzung mit Red Eléctrica abhielt.

In Portugal bestätigten die Behörden, dass der Ausfall das gesamte Land betraf. Informationen aus Spanien zufolge war auch der internationale Flughafen Madrid-Barajas ohne Strom, und es kam zu erheblichen Störungen bei den Telekommunikationsdiensten.

Von dem Ausfall waren nicht nur Spanien und Portugal betroffen, sondern auch Bürger in Andorra und in den französischen Regionen nahe der spanischen Grenze.

Die Ursache des Stromausfalls ist noch nicht geklärt. Lokale Medien behaupten jedoch, dass Probleme in den europäischen Stromnetzen insbesondere die nationalen Netze auf der Iberischen Halbinsel beeinträchtigt hätten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Spanien Portugal Stromausfall