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In Nachtclubs zur Prostitution gezwungene Kinder... 'Schlaf mit diesem Mann, du bekommst 5.000 TL'

Nach Vorwürfen, dass zwei minderjährige Mädchen in Nachtclubs in Ankara zur Prostitution gezwungen wurden, wurde bekannt, dass auch Beamte des Ministeriums für Familie und soziale Dienste in die Ermittlungen einbezogen sind.

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In Nachtclubs zur Prostitution gezwungene Kinder... 'Schlaf mit diesem Mann, du bekommst 5.000 TL'

Der Journalist und Halk-TV-Autor İsmail Saymaz hat schwere Vorwürfe erhoben, wonach minderjährige Mädchen in Ankara in Nachtclubs zur Arbeit gezwungen wurden und auch verdächtige Beamte Gegenstand der Ermittlungen seien. Saymaz erklärte, dass das Ministerium für Familie und soziale Dienste selbst zu den Beschuldigten zähle und dass sich Beamte des Ministeriums wegen des Vorwurfs des „Amtsmissbrauchs“ oder der „Pflichtverletzung“ vor Gericht verantworten müssten.

VORWURF DER ZWANGSPROSTITUTION

İsmail Saymaz berichtete in seiner heutigen Kolumne über die Erlebnisse zweier Mädchen namens E. und N., die angeblich in Nachtclubs in Ankara arbeiten mussten. E. wurde 2011 geboren, N. im Jahr 2010. Laut Saymaz erstattete E. am 18. September 2025 Anzeige bei der Polizei, wurde an die Direktion für Familie und soziale Dienste verwiesen und am 26. September 2025 in die Einrichtung aufgenommen. N. wurde am 16. Oktober 2025 in die Einrichtung aufgenommen. Gemeinsam ist beiden Kindern, dass sie im Nachtclub B. arbeiten mussten.

Saymaz listete die schrecklichen Vorwürfe auf, die in einem Bericht nach den Aussagen vom 17. Oktober in der Kinderschutz- und Erstinterventionsstelle festgehalten wurden. Es wird behauptet, dass die Kinder von der Tätigkeit als Kellnerin bis hin zur Arbeit als Konsumationsdame, Stripperin und Stangentänzerin gedrängt wurden; der Chef habe gesagt: „Schlaf mit diesem Mann, du bekommst 5.000 TL“, und wer sich weigerte, wurde entlassen. Zu den weiteren Lokalen, in denen die Kinder „arbeiten“ mussten, gehören die Nachtclubs G., İ., P. und B. Zu den Vorwürfen zählt auch, dass einige Kinder in diesen Lokalen zur Prostitution gezwungen wurden und dort Drogen verkauft wurden.

ALTER DER KINDER MANIPULIERT, ERPRESSUNG

Saymaz gab an, dass der Bericht auch Vorwürfe enthalte, wonach das Alter der Kinder in den Ausweisen höher angegeben wurde und durch eine Anwendung namens „Panel“ auf private Daten zugegriffen und Erpressung betrieben wurde. Saymaz betonte, dass die Kinder durch solche Praktiken sowohl emotional als auch körperlich missbraucht wurden.

Das Ministerium für Familie und soziale Dienste erklärte zu diesen Vorwürfen, dass die Aussagen der Kinder als Anzeige gewertet und Strafanzeige erstattet worden sei. Saymaz widersprach jedoch der Betonung des Ministeriums auf den „Schutz der Kinder“ und wies darauf hin, dass der Kontakt von E. zum Ministerium bereits früher bestanden habe.

MUTTER KONSUMATIONSDAME, VATER IN HAFT

Laut dem Bericht von Saymaz wurde E. von ihrer Mutter wegen „Weglaufens von zu Hause“ angezeigt, woraufhin ein Familiengericht Beratungsmaßnahmen anordnete. Es wurde angegeben, dass E.s Mutter, T.D., als Konsumationsdame arbeitet und ihr Vater, D., inhaftiert ist und bis 2039 im Gefängnis bleiben wird.

VORWÜRFE DER PROSTITUTION UND DES BETRUGS GEGEN E.

Basierend auf der Aussage von E. im Kinderbeobachtungszentrum vom 18. Oktober 2025 und einem Gesprächsbericht vom 22. Oktober 2025 behauptete Saymaz, dass E. in diesem Prozess in Nachtclubs zur Arbeit gezwungen, zur Prostitution und zu Sex-Betrug gedrängt wurde. Saymaz stellte den Beamten des Ministeriums Fragen, warum sie in diesem Prozess nicht rechtzeitig unter Schutz gestellt wurden und warum es bei einer Beratung blieb. Die Beamten des Ministeriums erklärten jedoch, sie könnten aufgrund der Geheimhaltung der Akte keine Antwort geben.


Nachrichtenquelle: 12punto