Kritischer Punkt in der Gülistan-Doku-Ermittlung gefilmt: Nach dem Mord hier begraben
Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Tunceli wurde das Grab, in dem Gülistan Doku im Rahmen der Ermittlungen im Dorf Koçpınar in Pertek vermutet wird, aus der Luft gefilmt.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Fall der seit dem 5. Januar 2020 vermissten Gülistan Doku, Studentin im 2. Semester des Fachbereichs Kinderentwicklung an der Munzur-Universität in Tunceli, wurden von 15 Verdächtigen 12 inhaftiert, während gegen 3 weitere gerichtliche Auflagen verhängt wurden. Gegen den flüchtigen Verdächtigen Umut Altaş, der sich in den USA aufhalten soll, wurde zudem ein roter Interpol-Haftbefehl erlassen.

Während die Arbeiten der Generalstaatsanwaltschaft Tunceli zu dem Vorfall andauern, war behauptet worden, dass Gülistan Doku nach ihrer Ermordung in der Nähe des Hasan-Halife-Grabmals im Dorf Koçpınar im Landkreis Pertek begraben worden sei.
Im vergangenen Jahr hatten Gendarmerie-Einheiten mit einem „Untergrund-Bildgebungsgerät“ eine Suche durchgeführt und einen verdächtigen Hohlraum entdeckt. Es wurde berichtet, dass die Abmessungen des Hohlraums – etwa 1,60 bis 1,70 Meter lang, 70 bis 80 cm breit und 80 cm tief – dem Bild eines Grabes entsprachen, jedoch keine Knochen oder menschlichen Überreste gefunden wurden.

Der im Bericht genannte Ort und das Dorf wurden sowohl aus der Luft als auch vom Boden aus gefilmt. Der Dorfvorsteher Eyüp Altaca erklärte, dass die Behörden Untersuchungen durchgeführt hätten und dies auch im Gendarmeriebericht vermerkt sei.

"WIR WOLLEN, DASS DIESER VORFALL SO SCHNELL WIE MÖGLICH AUFGEKLÄRT WIRD"
Der Dorfvorsteher von Koçpınar, Eyüp Altaca, der angab, das Amt seit etwa 2 Jahren auszuüben, sagte: "Ich habe keine Informationen zu diesem Thema. Wir haben es auch über die Medien erfahren. Als wir es hörten, waren wir schockiert. Wir wissen nicht, durch wen oder wie sie hierher gebracht worden sein könnten. Wir wollen, dass dieser Vorfall so schnell wie möglich aufgeklärt wird. Die Behörden haben hier Untersuchungen durchgeführt, das steht auch im Gendarmeriebericht. Uns wurden keine Informationen darüber gegeben, dass sie hier begraben worden sei. Unser Hauptdorf ist zwar Koçpınar, aber ich wohne in einem Weiler. Zwischen dem Dorf und meinem Wohnort liegen etwa 5 Kilometer. Ich bin nicht täglich dort. Im Dorf gibt es 3-4 Haushalte, aber sie leben ziemlich weit von der Stelle entfernt, an der sie angeblich begraben sein soll. Es gibt das Hasan-Halife-Grabmal, und auch die Friedhöfe der Bürger befinden sich dort. Jedes Jahr kommen Bürger zu Besuch."

Nachrichtenquelle: İHA
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