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Landwirt, der sagte „Mit Rettich und Steckrüben lässt sich kein Staat führen“, erhebt Protest

Der Landwirt Abdullah Ceylan, der einst mit seinem Ausspruch „Mit Rettich und Steckrüben lässt sich kein Staat führen“ bei einer CHP-Kundgebung in Yozgat für Schlagzeilen sorgte, protestiert nun gegen die auf den Feldern verrottenden Ernten. Ceylan appellierte: „Zwiebeln und Kartoffeln bleiben auf dem Feld liegen… Der Staat muss hier eingreifen.“

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Landwirt, der sagte „Mit Rettich und Steckrüben lässt sich kein Staat führen“, erhebt Protest

Landwirte, die mit Existenzsorgen kämpfen, beginnen angesichts der zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Lage, ihre Stimme zu erheben. Abdullah Ceylan, der zuvor durch seinen Ausspruch „Mit Rettich und Steckrüben lässt sich kein Staat führen“ bei einer in Yozgat für den inhaftierten Präsidentschaftskandidaten der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, abgehaltenen Kundgebung bekannt wurde, hat erneut für Aufsehen sorgende Erklärungen abgegeben.

Wie ANKA berichtet, schilderte Ceylan, der selbst aus der Landwirtschaft kommt, die von ihm erlebten Schwierigkeiten mit folgenden Worten:

„Als Landwirt ist meine Situation klar, das Leben ist hart. Wir sind in eine Lage geraten, in der wir unsere Arbeit nicht mehr vollständig ausführen können. Wir haben so viel angebaut. Zwiebeln und Kartoffeln bleiben auf dem Feld liegen. Wir werden uns mit den Arbeitern streiten; wenn wir diese Ware nicht ernten lassen, wird auch unser Feld ruiniert sein.“

Angesichts der Krise in der Landwirtschaft forderte Ceylan die Regierung zum Handeln auf und rief den Staat dazu auf, eine Lösung zu finden:

„Der Staat muss hier eingreifen. Ob Landwirtschaftsminister oder Handelsminister, diejenigen, die sich mit internationalem Handel befassen, die Reeder – sie sollen unsere Waren in europäische Länder transportieren. Sie sollen uns Diesel geben, wir geben ihnen Waren, sie sollen uns unterstützen.“

Ceylan, der behauptet, dass die Probleme von Erzeugern wie ihm von den Behörden ignoriert werden, verschärfte seine Kritik:

„So etwas darf nicht sein. Weder der Finanzminister noch der Industrieminister wissen davon. Wir produzieren unsere Waren für das Volk. Wir haben einmal eine Kundgebung in Yozgat abgehalten, aber anscheinend hat das niemandem genützt und den Staat überhaupt nicht beeinflusst. Diese Ungerechtigkeit muss beseitigt werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Abdullah Ceylan