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Langjährige Assistentin spricht im Fall Epstein: „Ein meisterhafter Manipulator“

Lesley Groff, die etwa 18 Jahre lang als Assistentin für Jeffrey Epstein arbeitete – der beschuldigt wurde, ein Netzwerk für sexuellen Missbrauch von Minderjährigen und Prostitution aufgebaut zu haben und 2019 im Gefängnis tot aufgefunden wurde –, behauptete in ihrer Aussage vor dem Kongress, nichts von den Verbrechen gewusst zu haben. Groff beschrieb Epstein als einen „meisterhaften Manipulator“.

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Langjährige Assistentin spricht im Fall Epstein: „Ein meisterhafter Manipulator“

Im Fall Jeffrey Epstein, der in den USA von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt wird, ist eine neue Aussage bekannt geworden. Lesley Groff, die etwa 18 Jahre lang als Assistentin für Epstein tätig war, sagte im Rahmen einer Untersuchung des Aufsichtsausschusses des US-Repräsentantenhauses aus.

Nach Informationen von ABC News verteidigte sich Groff damit, dass ihre Beziehung zu Jeffrey Epstein rein beruflicher Natur gewesen sei, und behauptete, von den gegen sie erhobenen Vorwürfen nichts gewusst zu haben.

„UNSERE BEZIEHUNG WAR REIN BERUFLICH“

In ihrer Aussage erklärte Groff, sie habe keine Kenntnis über die Details der Aktivitäten von Epstein und seiner als Komplizin geltenden Ghislaine Maxwell haben müssen, da ihre Aufgabenbeschreibung lediglich auf geschäftliche Organisationen beschränkt gewesen sei.

Groff behauptete, über Themen, die sie nicht betrafen, nicht informiert gewesen zu sein, und betonte, dass ihre Beziehung zu Epstein ausschließlich auf professioneller Ebene geführt wurde.

SIE ERLÄUTERTE DIE ORGANISATION VON TREFFEN UND REISEN

Lesley Groff erklärte, dass sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als Assistentin die Treffen von Jeffrey Epstein mit verschiedenen Personen organisierte.

Laut Groffs Aussage plante sie die Treffen von Epstein mit Prominenten, Wissenschaftlern und Politikern. Zudem gab sie an, während Epsteins Aufenthalten in New York tägliche Massagetermine vereinbart und die Reiseorganisationen für mit Epstein in Verbindung stehende Frauen durchgeführt zu haben.

„ICH WAR MIR SEINER VERBRECHEN NICHT BEWUSST“

Groff, die Epstein als „meisterhaften Manipulator“ bezeichnete, behauptete entgegen den in der Öffentlichkeit kursierenden Vorwürfen, bei den Massagesitzungen keine sexuellen Übergriffe beobachtet zu haben.

Groff bestritt jegliche Verbindung zu kriminellen Aktivitäten und behauptete, auch von den anderen Epstein zur Last gelegten Verbrechen nichts gewusst zu haben.

Bundesstaatsanwälte vertraten im Rahmen der Ermittlungen jedoch eine andere Auffassung.

Die Staatsanwaltschaft hatte unter Berufung auf die Aussagen zahlreicher Opfer behauptet, dass Groff eine Rolle bei der Planung der Massagesitzungen gespielt habe, bei denen es zu sexuellem Missbrauch gekommen sein soll, und dass sie über die Vorfälle informiert gewesen sei.

WAS IST IM FALL EPSTEIN PASSIERT?

Jeffrey Epstein stand wegen des Vorwurfs vor Gericht, ein Netzwerk für sexuellen Missbrauch und Prostitution mit zahlreichen minderjährigen Mädchen, von denen die jüngsten 14 Jahre alt waren, aufgebaut zu haben.

Epstein wurde am 10. August 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in Manhattan, New York, aufgefunden, wo er in Untersuchungshaft saß.

ZAHLREICHE PROMINENTE NAMEN IN DEN AKTEN

In den veröffentlichten Epstein-Gerichtsakten tauchten zahlreiche bekannte Namen auf.

Es wurde berichtet, dass Namen wie Prinz Andrew, Donald Trump, Bill Clinton, Ehud Barak, Al Gore, Kevin Spacey, Michael Jackson, David Copperfield, Alan Dershowitz und Bill Richardson in den Akten enthalten waren.

Nach einer Untersuchung durch das FBI und das US-Justizministerium wurde erklärt, dass keine Beweise für die Existenz einer „Kundenliste“ mit den in der Öffentlichkeit diskutierten prominenten Namen gefunden werden konnten.


Nachrichtenquelle: 12punto