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Mansur Yavaş äußert sich nach Haftentlassung von Ümit Özdağ

Der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, hat sich auf seinem X-Account zur Haftentlassung des Zafer-Partisi-Vorsitzenden Ümit Özdağ geäußert. Yavaş, der an der heutigen Verhandlung teilnahm, schrieb: „Die Freilassung von Herrn Ümit Özdağ, der 148 Tage lang in einem Fall inhaftiert war, der auf keinerlei rechtlich gültigen Beweisen beruhte, ist ein sehr verspäteter Akt der Gerechtigkeit.“

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Mansur Yavaş äußert sich nach Haftentlassung von Ümit Özdağ

Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, wurde nach seiner Festnahme wegen angeblicher Beleidigung des AKP-Vorsitzenden und Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğanunter dem Vorwurf der Aufhetzung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit inhaftiert und in das Gefängnis Silivri gebracht.

Özdağ, der wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Aufhetzung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit“ inhaftiert war, stand heute vor dem 18. Strafgericht erster Instanz in Istanbul, wo die zweite Verhandlung seines Prozesses stattfand.

HAFTENTLASSUNG FÜR ÖZDAĞ

In dem im Gerichtssaal des Gefängnisses Silivri geführten Verfahren wurde die Haftentlassung von Ümit Özdağ angeordnet. Özdağ wurde zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt.

YAVAŞ VERFOLGTE DIE VERHANDLUNG

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, verfolgte die Verhandlung vor Ort als Vertreter der CHP.

STELLUNGNAHME VON YAVAŞ NACH DER ENTSCHEIDUNG: „148 TAGE LANG...“

Nach der Entscheidung zur Haftentlassung von Özdağ gab Yavaş eine Erklärung auf seinem X-Account ab.

Yavaş teilte ein Foto aus dem Gerichtssaal und fügte folgende Notiz hinzu:

„Die Freilassung von Herrn Ümit Özdağ, der 148 Tage lang in einem Fall inhaftiert war, der auf keinerlei rechtlich gültigen Beweisen beruhte, ist ein sehr verspäteter Akt der Gerechtigkeit.

In diesem Prozess hatten wir erwartet, dass das Recht nicht nur durch eine Haftentlassung, sondern durch einen Freispruch verwirklicht wird.

Das Recht muss sich an universellen Normen orientieren und nicht an Personen, Meinungen oder politischen Identitäten.

Gerechtigkeit muss nicht nur im Moment der Urteilsverkündung, sondern in jeder Phase des Prozesses spürbar sein.

Gute Besserung, Ümit Özdağ“



Nachrichtenquelle: 12punto

Mansur Yavaş Ümit Özdağ