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Minister Şimşek gab bekannt: Anteil der Erdbebenkosten am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,7 Prozent

Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte, dass das Haushaltsdefizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 ohne Berücksichtigung der Erdbebenkosten bei 1,7 Prozent lag. Şimşek fügte hinzu: „Der Anteil der Erdbebenkosten am Bruttoinlandsprodukt beträgt 3,7 Prozent.“

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Minister Şimşek gab bekannt: Anteil der Erdbebenkosten am Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,7 Prozent

Finanzminister Mehmet Şimşek wies darauf hin, dass das Haushaltsdefizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 ohne Berücksichtigung der Erdbebenkosten bei 1,7 Prozent lag und damit sogar unter dem Maastricht-Kriterium blieb, und sagte: „Die Haushaltsergebnisse zeigen unsere Entschlossenheit, die Programmziele zu erreichen und die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen.“

Şimşek äußerte sich gegenüber einem AA-Korrespondenten zu den Ergebnissen der Haushaltsvollziehung der Zentralverwaltung für das Jahr 2023.

Şimşek wies darauf hin, dass das Haushaltsdefizit mit 1 Billion 375 Milliarden Lira etwa 258 Milliarden Lira unter den Erwartungen des mittelfristigen Programms (OVP) lag und erklärte: „Das Verhältnis des Haushaltsdefizits zum Bruttoinlandsprodukt lag mit 5,4 Prozent um 1 Prozentpunkt unter den OVP-Prognosen von 6,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Erdbebenkosten liegt dieser Wert bei 1,7 Prozent.“

Şimşek berichtete, dass die höhere Einnahmenerhebung als prognostiziert zu diesem positiven Bild beim Haushaltsdefizit beigetragen habe, und äußerte: „Bei diesem Anstieg der Einnahmenleistung waren die landesweit durchgeführten effektiven Steuerprüfungen, der entschlossene Kampf gegen die Schattenwirtschaft und die Bemühungen zur Beschleunigung der Einziehung entscheidend.“

EIN ANSATZ, DER KEINE ZUSÄTZLICHE BELASTUNG FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE DARSTELLT

Şimşek gab auch Informationen zu den durchgeführten Arbeiten und erklärte, dass man direkt mit den Schuldnern in Kontakt getreten sei und die notwendigen Informationen zur Begleichung ihrer Schulden bereitgestellt habe.

Şimşek wies darauf hin, dass Schuldnern, die nicht in der Lage seien, den Betrag auf einmal zu zahlen, durch Ratenzahlungen geholfen werde, und fügte hinzu: „Gegen Schuldner, die keine Zahlungsbereitschaft zeigten, wurden die notwendigen Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet. Betrachtet man die Ausgabenseite, so zeigt sich trotz der Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Erdbeben ein Bild, das mit dem OVP im Einklang steht. Bei den Ausgaben ohne Erdbebenkosten wurde ein Ansatz verfolgt, der mit dem Ziel der Haushaltsdisziplin vereinbar ist, vorrangige Bedürfnisse deckt und keine zusätzliche Belastung für die kommenden Jahre darstellt.“

Minister Şimşek teilte mit, dass für die Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Erdbeben Ausgaben in Höhe von 762 Milliarden Lira vorgesehen waren, der Ausgabenbetrag zum Jahresende jedoch 950 Milliarden Lira erreichte, und hielt fest:

„Der Anteil der Erdbebenkosten am Bruttoinlandsprodukt beträgt 3,7 Prozent. Wenn wir diese Ausgaben, die vorübergehender Natur sind, ausschließen, liegt das Verhältnis des Haushaltsdefizits zum Bruttoinlandsprodukt bei 1,7 Prozent und damit unter dem Maastricht-Kriterium. Die Haushaltsergebnisse zeigen unsere Entschlossenheit, die Programmziele zu erreichen und die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen.“


Nachrichtenquelle: AA

Haushaltsdefizit Erdbeben Mehmet Şimşek