Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,0133
Dollar
Arrow
44,7721
Pfund Sterling
Arrow
62,7528
Gold
Arrow
6139,1022
BIST 100
Arrow
10.729

Mit 62 Jahren zum Militärdienst

Ali Osman Metan, der viele Jahre in Deutschland lebte und in die Türkei zurückkehrte, erlebte bei einer Verkehrskontrolle eine Überraschung: Er wurde als Wehrdienstverweigerer eingestuft. Der 62-jährige Metan wird nun seinen Militärstatus durch ein ärztliches Attest klären.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Mit 62 Jahren zum Militärdienst

Nachdem Ali Osman Metan in Deutschland in den Ruhestand gegangen war und in die Türkei umgezogen war, erfuhr er nach der Annahme der doppelten Staatsbürgerschaft bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle, dass er als Wehrdienstverweigerer geführt wird. Der 62-jährige Metan wird nun ein ärztliches Attest einholen, um seinen Militärstatus zu klären.

RÜCKKEHR AUS DEUTSCHLAND IN DIE TÜRKEI

Ali Osman Metan ging 1980 im Alter von 17 Jahren von Ordu nach Deutschland und absolvierte dort in Duisburg seine Ausbildung. Anschließend war er viele Jahre als Finanzberater in Deutschland tätig. Nachdem er 1988 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte, kehrte er 2015 als Rentner in die Türkei zurück und ließ sich im Landkreis Fatsa nieder.

ANTRAG AUF DOPPELTE STAATSBÜRGERSCHAFT GENEHMIGT

Metan hatte 2024 die türkische Staatsbürgerschaft beantragt, und sein Antrag auf doppelte Staatsbürgerschaft wurde im Juli genehmigt. Der Vater von drei Kindern und Großvater von fünf Enkeln plante, sein Leben in der Türkei nach diesem Datum in Ruhe fortzusetzen.

MILITÄRSTATUS DURCH VERKEHRSKONTROLLE AUFGEDECKT

Doch als Metan vor etwa einem Monat mit seinem Auto in eine Verkehrskontrolle geriet, stellte sich bei der Identitätsprüfung durch die Gendarmerie heraus, dass er trotz seines Alters, in dem er eigentlich nicht mehr wehrpflichtig sein sollte, als Wehrdienstverweigerer registriert war. Nach dem Schock bei der Verkehrskontrolle wandte sich Metan umgehend an das zuständige Wehrersatzamt.

Nach der Bearbeitung seines Falls beim Wehrersatzamt wurde Metan an das staatliche Krankenhaus in Ordu überwiesen. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass er vor einem medizinischen Ausschuss erscheinen müsse; erst nach Vorlage des ärztlichen Berichts werde entschieden, ob er für den Militärdienst geeignet sei. Metan äußerte sich zu der Situation wie folgt:

"ICH WERDE ENTSCHEIDEN, WENN MEIN GESUNDHEITSZUSTAND GEKLÄRT IST"

"Mein Militärstatus wird nun durch ein ärztliches Attest geklärt. Ich weiß noch nicht, ob ich zum Militär muss oder nicht. Es ist unklar, ob mein Gesundheitszustand dies zulässt. Wenn es meine Gesundheit erlaubt, werde ich hoffentlich meinen Dienst antreten. Ich werde meine Pflicht erfüllen und zurückkehren."


Nachrichtenquelle: 12punto