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Möbel-Post im Wert von 10 Millionen TL sorgt für Diskussionen

Das Ehepaar Özlem Altınok Öz und Tayyar Taylan Öz, das sein monatliches Einkommen mit 100.000 TL angibt, sieht sich nach einem in den sozialen Medien viral gegangenen Beitrag über Möbel im Wert von 10 Millionen TL heftiger Kritik ausgesetzt. Gegen das Paar läuft weiterhin ein Verfahren wegen Geldwäsche.

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Möbel-Post im Wert von 10 Millionen TL sorgt für Diskussionen

Die Social-Media-Phänomene Özlem Altınok Öz und ihr Ehemann Tayyar Taylan Öz sind erneut Gegenstand öffentlicher Diskussionen, nachdem sie ihr luxuriöses Leben zur Schau gestellt haben. Ein von dem Paar geteiltes Video, in dem ein Möbelvertrag im Wert von 10 Millionen TL thematisiert wurde, löste gesellschaftliche Empörung aus. Da Özlem Öz ihr monatliches Einkommen mit 100.000 TL angegeben hatte, fachte dieser protzige Beitrag die Debatte über ein „Missverhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben“ in den sozialen Medien erneut an.

Der im Video behauptete hochpreisige Möbelvertrag warf bei den Followern Fragen auf, ob es sich dabei um „Realität oder einen Scherz“ handele. Im Zentrum der Kritik standen zudem das laufende Geldwäscheverfahren, in das das Paar verwickelt ist, sowie ihre luxuriösen Ausgaben.

LAUFENDES VERFAHREN GEGEN DIE INFLUENCER

Das Verfahren gegen das Ehepaar Öz und ihre Geschäftspartner, gegen die zuvor wegen des Vorwurfs der „Verschleierung der unrechtmäßigen Herkunft von Vermögenswerten“ ermittelt wurde, wird vor dem 2. Strafgericht erster Instanz in Istanbul-Anatolien fortgesetzt. In diesem Prozess stehen neben Özlem Öz und Tayyar Öz auch der Geschäftspartner İbrahim Karaorhanlı vor Gericht.

Bei der jüngsten Anhörung waren İbrahim Karaorhanlı und seine Anwälte anwesend, während Özlem Öz und Tayyar Öz nicht erschienen. Das Gericht hob das gegen sie verhängte Ausreiseverbot auf, hielt jedoch an den übrigen Auflagen fest. Der Prozess wurde auf den 4. Juni vertagt.

MÖBELVERTRAG LÖST EMPÖRUNG AUS

Zu den Behauptungen über den in den sozialen Medien verbreiteten Möbelvertrag im Wert von 10 Millionen TL äußerte sich Özlem Öz wie folgt: „Ich wollte meine alten Möbel abgeben, aber derzeit habe ich kein Bett zum Schlafen. Eine bekannte Marke ist als Sponsor eingesprungen. Sie haben vier Betten geliefert. Der Möbelvertrag über 10 Millionen TL war lediglich ein Scherz. Eine solche Summe gibt es natürlich nicht. Eine Firma aus Bursa hat ein Sponsoring angeboten, ich werde die Produkte zu einem guten Preis erhalten. Auch meine Gartenmöbel werde ich von Sponsoren auswählen.“

Nachdem die Berichte erschienen waren, dementierte Özlem Öz die Behauptungen aus ihrem eigenen Video mit den Worten: „Wir sind sofort in einigen Boulevardmedien gelandet, von wegen 10 Millionen Dollar für das, was du heute unterschrieben hast.“

Ihr Ehemann Tayyar Öz reagierte auf die Situation mit den Worten: „Du lernst es auch nicht. Selbst wenn es das eigene Haus ist, 10 Millionen auszugeben, ist eine große Sünde.“

Dieser viel diskutierte Beitrag des Paares hat die Debatte darüber, wie luxuriöse Ausgaben mit dem Einkommen in Einklang stehen, erneut entfacht. Es ist bekannt, dass das Ehepaar Öz bereits zuvor aufgrund hoher Mietzahlungen und ihres luxuriösen Lebensstils in der Öffentlichkeit auf Kritik gestoßen ist.

Während der öffentliche Prozess den Druck der Justiz und der sozialen Medien auf das Ehepaar Öz weiter erhöht, wird der Verlauf des Verfahrens bei der Anhörung am 4. Juni erneut bewertet.


Nachrichtenquelle: 12punto