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Mutter von Mattia Ahmet Minguzzi beginnt Protestkundgebung

Yasemin Minguzzi, deren Sohn erstochen wurde, hat auf dem Bakırköy-Platz eine Sitzkundgebung begonnen, um eine Neuregelung des Strafvollzugsgesetzes zu fordern.

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Mutter von Mattia Ahmet Minguzzi beginnt Protestkundgebung

Im Stadtteil Hasanpaşa in Kadıköy ging der 15-jährige Mattia Ahmet Minguzzi am 9. Februar gemeinsam mit Freunden auf den Markt, um Skateboard-Zubehör zu kaufen. Dort wurde er von zwei Personen namens B.B. und U.B. verbal belästigt. Der daraus entstehende Streit eskalierte schnell zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Ahmet wurde von dem Angreifer B.B. erstochen und nachdem er zu Boden gesunken war, auch noch von U.B. getreten. Das schwer verletzte Kind konnte im Krankenhaus, in das es eingeliefert wurde, trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden und verstarb.

MUTTER SETZT SICH FÜR GERECHTIGKEIT AUF DIE STRASSE

Die trauernde Mutter Yasemin Minguzzi begann nach dem Tod ihres Sohnes, nach Gerechtigkeit zu suchen. Als Reaktion auf die Möglichkeit, dass der oder die Täter schon bald freigelassen werden könnten, startete Minguzzi allein eine Sitzkundgebung auf dem Bakırköy-Platz.

„MEIN SOHN KOMMT NICHT ZURÜCK, ABER ANDERE SOLLEN NICHT STERBEN"

Yasemin Minguzzi erklärte während ihrer Kundgebung: „Mein Kind ist nicht mehr da, ich kann es nicht zurückbringen. Aber es sollen keine anderen Ahmets sterben, keine anderen Mütter diesen Schmerz erleiden. Mit diesem Strafvollzugsgesetz kommen Menschen frei, bevor sie ihre Strafe vollständig verbüßt haben. Das ist nicht gerecht."


Nachrichtenquelle: 12punto

Mattia Ahmet Minguzzi